Remembering Rory Gallagher

14 06 2014


A Million Miles Away

Rory Gallagher  (2. März 1948 in Ballyshannon im County Donegal ; † 14. Juni 1995 in London)





Lou Reed – Eine Erinnerung

28 10 2013

Lou Reed

1972 hörte ich eine Menge verschiedener Musik, so wie ich das bis heute tue. Die Beatles hatten sich längst verabschiedet, es gab aber noch die Rolling Stones, Humble Pie, Free, Rory Gallagher, Allman Brothers, Lynyrd Skynyrd etc. und eben Lou Reed. Vevet Underground hatten sich gerade aufgelöst und Mr. Reed brachte „Transformer“ heraus, ein Album, das von Reed’s Freund David Bowie produziert wurde und auf dem sich immergrüne Perlen wie „Vicious“, „Perfect Day“, Satellite of Love“ oder „Goodnight Ladies“ befinden. Und eben der Welthit „Walk On The Wilde Side“. Mit diesem Song katapultierte sich Lou Reed in musikalischen Olymp.

Das „Dippdedippdedipp“ der coloured girls ist wohl jedem im Ohr und liegt jedem gleich wieder zum Mitsingen auf der Zunge, wenn er den Song hört. Und dann das wundervolle Saxofonsolo von Ronnie Ross, einem Jazzmusiker, der mit dem Modern Jazz Quartett oder Woody Herman aufgetreten war.

Dieser Lou Reed hat noch vieles mehr zum Soundtrack meines Lebens beigesteuert, so zum Beispiel den Song „Pale Blue Eyes“, den er 1969 bereits mit Velvet Underground aufgenommen hatte. Zu meinen Lieblingsalben gehören „Berlin“ (1973), „New York“ (1989) und „Songs for Drella (1990)“, das er zusammen mit seinem alten Weggefährten John Cale aufnahm und das Andy Warhol gewidmet ist.

Als Lou Reed 2012 zur Eröffnung des Bonner „Kunstrasens“ ein viel umjubeltes Konzert gab, hatte ich Gelegenheit einige Fotos zu machen, die hier  zu finden sind.

Dieses Jahr sind noch andere meiner Helden gegangen: Magic Slim, Jimmy Dawkins, Richie Havens, J. J. Cale  und Alvin Lee.

Ihre Musik hat mich lange begleitet und wird dies auch weiter tun. Sie ist Teil meines Lebens.





Gerry McAvoy’s Band Of Friends @ Spirit of 66

26 10 2013

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zur Musik … Klick aufs Foto

Es ist der 23. Oktober 2013. Die Bühne des Spirit of 66 in Verviers steht bereit für die Band of Friends, mit der Marcel Scherpenzeel, Gerry McAvoy und Ted McKenna die Musik des 1995 verstorbenen Rory Gallagher feiern.

Scherpenzeel, der heute seinen 43sten Geburtstag feiert, weiß mit Rory’s Songs bestens umzugehen. Es ist keineswegs ein purer Abklatsch, wie manche Kritiker meinen. Und bei dieser Gruppe handelt es sich auch nicht um eine der vielen Tribute Bands, sondern um eine legitime Nachfolgeformation, schließlich waren Gerry McAvoy und Ted McKenna Wegbegleiter der irischen Bluesrock- Legende.

Nein, hier ist mehr drin. Hier flammt das alte musikalische Fieber längst vergangen geglaubter Tage wieder auf. Rory’s Musik lebt weiter und dank dieser Band auch wieder live auf den Bühnen dieser Welt und wir somit auch der nachrückenden Generation nahe gebracht, die niemals die Gelegenheit hatte, Rory Gallagher im Konzert hautnah zu erleben.

Diese Musik zählt für mich genauso zu Weltkulturerbe wie der Kölner Dom oder der Tower von London.

Und wenn sie dann von der Bühne schallt, direkt in Ohr und Seele, dann ist sie so frisch wie eh und je. Nostalgie? Von mir aus auch das. „They don’t make them like you anymore, that’s for sure“, so ein Song von Mr. Gallagher. Und es ist wahr, so einen wie Rory gibt’s nicht noch einmal. Bis auf Marcel Scherpenzeel, denn der ist verdammt nah am Original.

Fazit: Wer Titel wie „Calling Card“, „Philby“, „Shadow Play“ oder „Tattoo’d Lady“ (noch) mal live erleben möchte, nix wie hin zum nächsten Konzert der Band of Friends. Somit: Unbedingt nicht verpassen!

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Erinnerung an Rory Gallagher:
Rory Gallagher – Live at Rockpalast [3 DVDs]





Rory Gallagher – The Beat Club Sessions 1971-72

25 12 2012

01 – Laundromat
02 – Hands up
03 – Sinnerboy
04 – Just the smile
05 – Used to be
06 – In your town
07 – Sould’ve learned my lesson
08 – Crest of a wave
09 – Toredown
10 – Pistol slapper blues
11 – Don’t know where I’m going
12 – Going to my hometown
13 – I could’ve I had religion
14 – McAvoy boogie
15 – Hoodoo man
16 – Messin‘ with the kid





Band Of Friends – Tattoo’d Lady

16 08 2012

Song of the day…

Gerry McAvoy

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Band Of Friends am 05.08.2012 in Gouvy (B)

6 08 2012

Marcel Scherpenzeel & Gerry McAvoy

Rory Gallagher. Er ist wohl einer der wichtigsten Musiker, die in den Bereichen Rock und Blues Geschichte geschrieben haben. Seit ich zum ersten Mal „What’s Going On“ von seiner Band Taste gehört hatte, hat mich sein Schaffen in seinen Bann gezogen.

Rory Gallagher starb am 14. Juni 1995. Er hinterließ eine immense Fangemeinde auf der ganzen Welt.

Immer wieder hat es Bands oder Projekte gegeben, die sich seiner Musik annahmen.

Mit der Band Of Friends stellt sich allerdings keine weitere Rory Gallagher Tribute Band vor, sondern es ist eher  – so der Text auf der offiziellen Webseite der Band: „Ein Zelebrieren von Rorys Leben und seiner Musik“.
Nein, Rory Gallagher kann man nicht ersetzen. Das dürfte vor allem Gerry McAvoy klar gewesen sein. Immerhin hat er als Bassmann 20 Jahre an Rory’s Seite gestanden.

Ted McKenna trommelte für die „Sensational Alex Harvey Band“ und später auch u.a. für Mr. Gallagher.

Marcel Scherpenzeel aus Amsterdam wuchs mit der Rory’s Musik  auf. Er ist ein fantastischer Gitarrist und ein treffsicherer Sänger. Das konnte er bereits mit seiner eigenen Band „Wolfpin“ unter beweis stellen.
Ich habe Gitarristen gesehen, die Rory’s Musik Ton für Ton nachzuspielen in der Lage waren. Schön und gut. Technisch gesehen. Aber wenn dann der eigentliche „Spirit“ fehlt und der gewollte Funke keine Chance hat überzuspringen, frage ich mich einfach nur und etwas verärgert (wie bei anderen Coverbands auch) : „Was soll das?“

Was ist dann also mit der dieser Bands Of Friends?

Um es kurz zu machen: der Funke springt. Und das gleich vom ersten Ton an. Der Spaß an der Sache ist diesen drei Herren deutlich anzusehen.

Gerry McAvoy ist geblieben, wie man in schon aus früheren Tagen kennt. Immer unterwegs, immer etwas ins Publikum rufend oder dieses animierend.  Von Stillstand keine Spur.

Marcel Scherpenzeel ist der ideale „Partner in Crime“ Er rennt, schwitzt, spielt und singt sich die Seele aus dem Leib, als gäbe es kein morgen mehr.

Und Ted McKenna ist trotz seiner Rückenschmerzen heute der der treibende und punktgenaue Dampfhammer.

Ob es nun „Moonchild“, „Shadow Play“, „Philby“ oder „Bad Penny“ sein mag, die Songs klingen alle frisch und authentisch.  Und manchmal schließe ich einfach die Augen und lasse alleine die Ohren ihres Amtes walten. Immer wieder entdecken sie, wie sich Marcel’s Stimme an die von Rory annähert und dann ist die Illusion nahezu perfekt.

Um es mal salopp zu sagen: Diese Band Of Friends ist der pure Knaller. Und als Zugabe gibt es dann noch eine Wahnsinnsversion von „Bullfrog Blues“ Hier beweist Herr Scherpenzeel seine grandiosen Fähigkeiten als Slidegitarrist.

Das Publikum ist schier aus dem sprichwörtlichen Häuschen.

Was will man mehr? Ja, mehr von dieser Musik, die die meisten hier im Festivalzelt schon seit Jahrzehnten begleitet. Aber wir sind auf einem Festival. Und da gibt es einen strikten Zeitplan. So ist dann bereits nach etwa 75 gefühlten Minuten Schluss.

Danke für diese tolle Zeitreise,“, sage ich Backstage zu Ted McKenna. „Ich habe mich wieder 30 Jahre jünger gefühlt.“ Er lacht: „Das ist für uns genau so. Darum machen wir es ja.

Band Of Friends ist ein Act, den man bestimmt mehrmals sehen möchte, es ist eine große Party und eine tolle Erinnerung an Zeiten, die so nie wieder zurückzuholen sind. The magic still works. Rory 4ever!!

Fazit: Unbedingt nicht verpassen!! Man sieht sich….





Rory Gallagher – A Million Miles Away

2 03 2012

Artist of the day …

Heute vor 64 Jahren wurde Rory Gallagher im irischen Bellyshannon geboren. Er verstarb 1995 viel zu früh.