24. Rother Bluestage

21 03 2015

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Ernie’s Blues & Jazz Meeting

21 05 2014

Ernie's Blue & Jazz Meeting

See ya there !!





Hot Dog Taylor – Back in Business

19 05 2014

Bild

Nee, was habe ich einen Spaß! Immer, wenn ich diese CD in den Player schiebe, egal ob zu Hause oder unterwegs im Auto, verfliegt gleich vom ersten Titel an „Rock With Me“ (Kim Wilson) alles, was unter die Kategorie „Schlechte Laune“ fällt. Und ich garantiere, sie wird so schnell nicht wieder auftauchen. Jedenfalls solange diese CD rotiert. Und danach? Sollte sich wieder leiseste Anzeichen von Missmut einschleichen, einfach auf den Repeat- Button drücken! Das hilft. Und wieder garantiert!

Wovon schwärme ich also in diesen gut gelaunten Tönen (… die CD läuft im Hintergrund) ? Zufälle gibt es nicht und Schweden als das Mutterland des Blues zu bezeichnen wäre kulturhistorisch gesehen sicher mehr als ein kleiner Fauxpas.

Aber die vier Herren stammen nun mal genau dorther. Peter Gustavsson, (Gitarre, Harmonika, Stimme), Lars Andersson (Bass, Backing Vocals), Mikael Kähäri (Gitarre, Backing Vocals) und Lennart Karlsson (Drums, Backing Vocals). Getroffen habe ich sie – und hier kommt der Nicht- Zufall ins Spiel beim diesjährigen Moulin Blues Festival im niederländischen Ospel. Sie waren da, nur so. Einfach auf Besuch.

Hör da mal rein.“ Und schon hatte die CD ihren Besitzer gewechselt. Der erste Hörgenuss stellte sich auf der Heimfahrt von Ospel am folgenden Tag ein. Man stelle sich vor: Die Gehörgänge waren noch reichlich gefüllt mit den tollen Darbietungen von Leuten wie Sugar Ray Norcia und seinen Bluetones, Johnny Lang, Tedeschi Trucks Band, Layla Zoe, Kenny Wayne Shepard oder Sugaray Rayford und seinem Wahnsinnsgitarristen Gino Matteo. Eigentlich genug Hörimpressionen für den Rest des Monats.

Aber dann: Was ist das jetzt? Hot Dog Taylor , der Name der Band verrät gleich eine Affinität zum genialen Hound Dog Taylor. Und so ist es dann auch. Alle 13 Tracks der CD sind stilistisch verdammt nah an dem, was Theodore Roosevelt Taylor – so sein bürgerlicher Name musikalisch ausmachte.

Und Hound Dog Taylor wurde wiederum beeinflusst von Elmore James. Genau dieser Einfluss wird auch bei den Schweden hörbar: Elmore James‘ Klassiker „Shake Your Moneymaker“ ist mit dem bandeigenen „Hot Dog Boogie“ verwoben Teil des Albums. Wir finden zudem noch Songs von Jimmy Reed (Honest I Do), Fats Domino (Hello Josephine). Von Hound Dog Taylor selbst stammen die Songs: „Sun Is Shining“ und „See Me In The Evening“. Der Rest wie „Anna Lee“, „Criss Cross“ oder „Waiting For Me“ sind Eigenkompositionen von Hot Dog Taylor.

Sie bezeichnen sich selbst als „Juke Joint Band“ und das glaube ich sofort aufs Wort. Ihre Einflüsse neben denen von Hound Dog Taylor geben sie mit Lazy Lester, Jimmy Reed, John Lee Hooker oder Muddy Waters an.

Und wer sich unter der Musik von den gerade zitierten Blueser etwas vorstellen kann, kann sich auch vorstellen, wie diese Band klingt. Und wer das nicht vermag, sollte sich unbedingt das grandiose Album „Back in Business“ anhören oder besser noch eins ihrer Live- Konzerte ansehen (Moulin Blues 2015 bietet sich förmlich hierfür an).

Genau das werde ich sicher bei nächster Gelegenheit machen.

Ach ja, Kenny Wayne Shepard hat auch eine neue CD auf dem Markt. Die ist auch gut. Nein, sehr gut. Aber bisher lief sie nur einmal in meinem Player.





Moulin Blues 2014

4 04 2014

Moulin Blues 2014

Mehr Info hier oder durch Klick aufs Foto …





Layla Zoe @ The Spirit of 66 – May, 17th 2013

3 08 2013

Layla Zoe

For the video click on the photo…

More photos here: http://www.tjgardner-photo.de/concert-photos/layla-zoe/





Layla Zoe – Sleep, Little Girl

29 05 2012

Video of the day….

Layla Zoe





Layla Zoe – The Return of The Firegirl

8 05 2012

Layla Zoe

Layla Zoe, die großartige Blues- Sängerin aus Kanada, ist wieder in Europa unterwegs.
Begleitet wird sie von Hardy Fischötter an den Drums, Kai Warszus am Bass und Jens Filser an der Gitarre. Power Trio meets Power Voice.

Das Eröffnungskonzert der Tour findet am 07.05.2012 im Spirit of 66 in Verviers statt.

Das erste Set besteht aus Bluesklassikern wie „Walking Blues“, „Little Red Rooster“ oder „Hoochie Coochie Woman“, aber auch Songs ihrer früheren Alben z. B. „Leave You For Good“ oder „Someday“.
Das alles macht schon mal eine ganze Menge Spaß, denn Layla Zoe wäre nicht Layla Zoe, wenn sie nicht völlig n ihren Songs aufgehen würde. Und genau das tut sie. Und zwar von Anfang an. Sie lebt jedes Wort, das über ihre Lippen kommt. Genau das macht ihre Performance authentisch.

Nach ihrer fulminanten Tour im November 2011 zusammen mit Tommy Schneller war ich natürlich gespannt auf dieses Wiedertreffen. Enttäuscht werde ich hier keine Sekunde lang, denn auch im zweiten Set, in dem sie Titel ihrer aktuellen CD „Sleep Little Girl“ präsentiert, gibt sie wieder alles. Ein Versprechen, das sie den Zuhörern gleich zu Beginn des Konzerts gegeben hat, findet in jedem Song seine Erfüllung.

Francis Geron hat gut daran getan, ihr die Chance zum Auftritt in seinem mittlerweile legendären Club „Spirit of 66“ zu geben. Wenn sich auch heute noch nicht die Massen vor der Bühne drängen, so kann das beim nächsten Mal schon ganz anders aussehen.

Ein Anfang jedenfalls ist gemacht und ich kann nur jedem empfehlen, einen der mitreißenden Gigs wahrzunehmen. Für mich ist Layla Zoe bereits eine der ganz Großen und sie hat es verdient, dass ein großes Publikum sie wahrnimmt. Denn sie ist mit einer Stimme gesegnet, die in der Lage ist, ihrer Seele tiefen Ausdruck zu verleihen. Zudem wird sie auf dieser Tour von Musikern begleitet, die genau dies zu unterstützen wissen.

You’ll get the real deal…

Unbedingt nicht verpassen, hier die weiteren Tourdaten:
10.05.2012 – L’Inoui, Redange, Luxemburg
11.05.2012 – L’Inoui, Redange, Luxemburg
12.05.2012 – L’Inoui, Redange, Luxemburg
16.05.2012 – Museumskeller Erfurt
17.05.2012 – Jazzclub Bielefeld
18.05.2012 – Garbaty, Berlin
19.05.2012 – Räucherei, Kiel
20.05.2012 – Downtown Bluesclub, Hamburg
22.05.2012 – Spectrum, Augsburg
23.05.2012 – Colos-Saal, Aschaffenburg
24.05.2012 – Jubez, Karlsruhe
25.05.2012 – Live Club Barmen, Wuppertal
26.05.2012 – Musiktheater Piano, Dortmund





Layla Zoe & Etta James‘ Classic: „I’d Rather Go Blind“

20 01 2012

 

 





Tommy Schneller & Layla Zoe @ Schwarzer Adler in Rheinberg, 2011-11-25

27 11 2011

Tommy Schneller & Layla Zoe

… zur Diashow aufs Foto klicken …





Layla Zoe – Sleep Little Girl – CD Kritik

19 11 2011

Layla Zoe - Sleep Little Girl

Dieses Album hat die kanadische Sängerin Layla Zoe ihrem Vater gewidmet, der ihr (Zitat) „die Schönheit der Musik gezeigt hat, als ich noch ein kleines Mädchen war.“

Layla Zoe setzt genau das fort und zeigt uns diese Schönheit mit ihrer aktuellen CD und den darauf enthaltenen 10 Songs, deren Texte und Grundmelodien sie selbst beisteuert.

Um den Rest kümmert sich in der Hauptsache Henrik Freischlader, der die übrige Musik beisteuert, als Gitarrist, Bassist, Schlagzeuger und Backgroundsänger fungiert und das Projekt als Produzent begleitet.

Auch bei diesem Werk setzt er auf „Lean Production“, auf effekthascherische Gimmicks verzichtet er gänzlich und stellt die Gesamtproduktion in den Dienst der grandiosen Stimme Layla Zoe’s.

Die ökonomisch eingesetzten Hammondklänge steuert Moritz Fuhrhop bei. Damit  ist die Liste der an der Produktion beteiligten Musiker auch schon geschlossen.

Den Hörer dieser CD erwartet eine stilistisch vielseitige Songauswahl im musikalisch breit gefächerten Spektrum Blues.

Die Reihenfolge der Songs ist klug gewählt: Durch die so entstehenden Spannungsbögen wird der das Hören des Silberlings zum durchgehenden Genuss.

Layla Zoe ist mit einer facettenreichen, kraftvollen Stimme gesegnet, die zudem an Dynamik und Timbre ihrer Gleichen sucht. Sie kann sich ohne Weiters und auf gleicher Höhe in die Reihe der ganz großen Sängerinnen im Genre Blues und Rock stellen. Auf einzelne Vergleiche möchte ich allerdings hier verzichten, denn Layla Zoe bietet etwas durchaus Eigenes, ja Unverkennbares und setzt so mit ihrer Stimme jedem Lied einen eigenen Stempel auf.

Im Titel „Hippie Chick“ verarbeitet sie Biografisches, in „Singing My Blues“ gibt sie ihr unerschütterliches Credo zum Blues ab.

Mein absoluter Favorit dieses Albums ist allerdings „Black Oil“, ein Slowblues ganz im Stile der frühen Fleetwood Mac instrumentiert. Mit der ihr eigenen Leidenschaft besingt Layla Zoe hier die traurigen und fatalen Folgen der Ölkatastrophe im Golf von Mexico. Bei diesem Song ist keine Sekunde der über  neunminütigen Dauer verschenkt.

Der Titelsong „Sleep Little Girl“, der nur durch eine Akustikgitarre begleitet wird, lässt die Sängerin und uns zur Ruhe kommen und bildet den gelungen Schlusspunkt einer CD, die sicher kein Fastfood ist, die man immer wieder hören kann auch nach Jahren noch, da sie die Schönheit der Musik bei jedem Durchlauf erneut unterstreicht.

Tony Joe Gardner