Swing Wespelaar 2015

11 08 2015

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Ben Poole – Live At The Royal Albert Hall – CD Review

31 10 2014

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Großbritannien braucht sich wirklich keine Sorgen zu machen um den Nachwuchs in Sachen Blues. Leute wie Ben Poole sind durchaus in der Lage, der britischen Tradition zu folgen und ihr zusätzlich und gleichzeitig eine Frischzellenkur zu verabreichen.

Ben Poole beweist dies eindrucksvoll auf seiner neuen CD, für die acht Titel in der altehrwürdigen Royal Albert Hall von der BBC aufgenommen wurden. Zusätzlich zu diesen gibt es noch einen Bonus- Studiotrack „Starting All Over Again“, bei dem mit Wayne Proctor an den Drums und Bob Fridzema an den Keybooards gleich 50% der mit zahlreichen in verschiedenen Kategorien British Blues Awards überhäuften Band King King beteiligt sind, den Bass spielt hier Steve Amadeo, der zur Zeit mit Aynsley Lister auf Tour ist.

Bleiben wir bei den Namen der Mitwirkenden: Neben Ben Poole, der hervorragend und stilsicher seine Gitarre zu bedienen weiß und darüber hinaus noch mit einer tief- souligen Stimme gesegnet ist, sitzt am Schlagzeug Craig Bacon, den ich beispielsweise schon mit King King gesehen habe und am Bass Mat Beable, der auch bei den Nimmo Brothers den Bass zupft. Sam Mason ist der unbestrittene Herr über die weißen und schwarzen Tasten und last but not least hören wir die wunderbare Stimme von Amy Eftekhari als Backgroundsängerin.

Zur Musik. Auf dem Album finden wir einen gelungenen Mix aus Klassikern und von Mr. Poole selbst verfasstem Material. Das Intro geht gleich über in das leicht funkige „Let’s Go Upstairs“, etwas verhaltener geht’s dann weiter mit „Love Nobody No More“. Bei diesem Titel werde ich unwillkürlich an die Stimme und an den musikalischen Stil von Ian Parker erinnert. Und ich sage euch, das ist eine durchaus gute Erinnerung. Eine tolle Ballade mit einem hinreißenden Gitarrensolo.

Die nächsten knapp 10 Minuten sind dem alten Temptations Song „(I Know) I’m losing you“ gewidmet. Das ist es, was ich schon immer an Live- Aufnahmen geschätzt habe: Die Wiedergabe der vollen Bandbreite mit sämtlichen Spannungsbögen, Dynamiken, dem Raum zur Entfaltung eines Songs. Hier wabert die Orgel, brüllt oder flüstert die Gitarre. Beim ersten Hördurchgang deklariere ich diesen Titel gleich zum Favoriten dieser formidablen CD. Es hört sich an „wie früher“ und ist doch modernen Hörgewohnheiten gewachsen. Um genau dies zu unterstreichen beendet die Band den Song mit einem Zitat von Deep Purple’s „Black Night“.

Otis Redding’s „Mr. Pitiful“ ist gleich das nächste Highlight. Hier finden wir im Mittelteil ein perlendes Pianosolo von Sam Mason, das ruhig noch ein wenig Raum mehr verdient hätte.

Ein weiteres Highlight dieses Albums ist die 11- minütige Version von Freddy King’s „Have You Ever Loved A Woman“. Hier zeigt Ben Poole, dass und wie er in der Lage ist, seiner Gitarre tief im Blues verwurzelte Töne zu entlocken. Sam Mason bekommt auch reichlich Gelegenheit für ein geniales Pianosolo. Und wer es bisher nur nebenbei und unbewusst mitbekommen hat, der erfährt spätestens hier die perfekte ergänzende Leistung von Mat Beable und Craig Bacon, ohne die diese mehr als empfehlenswerte Aufnahme nicht das wäre, was sie ist: Eine Bereicherung für jede ür jede gut sortierte Musiksammlung.

Unbedingte Kaufempfehlung !

Erschienen 2014 auf Manhaton Records.

1625550_734749766543721_1644727644_nBen Poole in Schöppingen beim Grolsch Blues Festival 2012.





King King – live im Rockpalast

31 03 2014

One Moment In Time

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das war’s also. Und es war gut. Oder nein, es war einmalig ! Wunderbar ! Eine klasse Show von einer klasse Band. Die Bonner „Harmonie“ ausverkauft und voll gepackt mit Leuten, die sich dem Zauber, der von der Bühne prasselte, keine Sekunde entziehen konnten. Alan Nimmo, Lindsay Coulson, Bob Fridzema und Wayne Proctor spielten Songs von ihren beiden bisher erschienenen Alben „Take My Hand“ und „Standing In The Shadows“. Darunter natürlich die beiden Balladen „Old Love“ und „The Long History Of Love“, bei Alan’s Gitarrensoli in diesen beiden Titeln krabbelte mir wohlige Gänsehaut die Arme hoch. X- mal gehört schon und doch: Es war neu so, in noch nie gefühlter Intensität. Die glorreichen Vier da oben auf der Bühne genossen all diese wunderbaren Momente mit sichtlicher Freude. Und genau diese Freude, dieser hoch musikalische Spaß fand im Publikum aller herzliche Aufnahme.

Klasse! Klasse! Klasse!

Schon im Vorfeld, am Nachmittag nämlich, gibt es eine unplugged Einlage auf einem Trümmer-/ Baustellengrundstück gegenüber der „Harmonie“. Das WDR- Rockpalast Team filmt die Akustikversion von „The Long History Of Love“, Alan Nimmo Gitarre und wie immer mächtige Stimme, die restliche Band ist für den Backgroundgesang zuständig. Das Publikum bilden Leute der WDR- Crew und einige Fans’n‘ Friends. Es ist kurz nach 16:30 Uhr. Ein kleiner Soundcheck und los geht’s. Der erste Take scheint im Kasten. Doch irgendwas stimmt nicht mit dem Ton. Also Take 2. Der Zeiger an der Kirchturmuhr von St. Maria – Magdalena im Hintergrund rückt von allen Beteiligten unbeachtet auf die 16:45 Uhr Marke zu. Und so passiert es, dass diese Uhr um Punkt 16:45 Uhr drei Glockenschläge vom Stapel lässt. Mitten in die Aufnahme hinein. Es gibt kein Halten mehr. Lautes Lachen aller Beteiligten und der zweite Take ist im Eimer. Die Sonne wird in wenigen Minuten hinter einem der Häuser verschwinden, so ist Eile angesagt und Take 3 sitzt dann endlich und ist hier zu betrachten.

King King

 

Der Spaß, den dieses Unterfangen gemacht hat, ist wohl nicht zu übersehen. Ein Tag, der in die Geschichte eingehen wird und ich bin glücklich, dabei gewesen zu sein

Der Sendetermin des Abendkonzerts ist am 05.05.2014 auf 3Sat.





King King – live im Rockpalast

23 01 2014

Bild

Am Anfang stand eine CD. King King? Sagte mir nichts. Damals. So ziemlich genau vor drei Jahren. Der Blick ins Booklet brachte einiges an Erleuchtung. Alan Nimmo. Einer von den Nimmo Brothers? Ja! Aha. Ich weiß noch, dass ich diese CD zum ersten Mal im Auto hörte. Nachts in Frankreich, irgendwo zwischen Lille und Calais. Nicht einmal, sondern gleich zwei-, dreimal. „Take My Hand“ ist der Titel. Und auch irgendwie Programm. Ich nahm die Aufforderung an und somit auch die Hand. Wie oft ich diese damals noch in den Startlöchern befindliche Band bis heute live auf einer dieser Bühnen in Europa gesehen habe, weiß ich nicht mehr. Ob in winzig kleinen Clubs oder in größeren Hallen: Jedes Mal reißt mich ihre Musik magisch mit. Und irgendwann bei ihrem zweiten Auftritt in Deutschland, das war in Troisdorf vor einer für die Band unerwartet großen Menschenmenge, riss ich die Kamera hoch und es entstand jenes Foto von Alan Nimmo, das mittlerweile schon so manches Plakat zierte. Und jetzt? King King spielen am 29.03.2014 in der Bonner Harmonie. Und der WDR ist auch da. Und zeichnet auf. Für den legendären Rockpalast. King King haben das redlich verdient. Die Zeit des „Im-Schatten-Stehens“ („Standing In The Shadows“, so der Titel ihrer zweiten CD) ist endgültig vorüber. King King stehen im gleißenden Rampenlicht. Zu recht! Und das Foto aus Troisdorf ist auch wieder dabei. Und macht mich ein wenig stolz. Es kommt eben doch auf den richtigen Moment an. Das gilt für die Musik und für Fotos gleichermaßen. Man sieht sich!

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King King rockt den Yardclub in Köln, 07.11.2013

8 11 2013

King King

Gut so! Der Yardclub, die etwas kleinere Abteilung des „Kantine“ zu Köln, ist reichlich gefüllt und das aus gutem Grund: Die zweimaligen Gewinner der britischen Blues- Awards in der Kategorie „Beste Band“ und zusätzlich Gewinner in diversen Einzelkategorien stehen auf dem Programm und heute sogar leibhaftig auf der Bühne: King King.

Das sind Alan Nimmo (Gesang und Gitarre), Lindsay Coulson (Bass), Bob Fridzema (Keyboards) und Wayne Proctor (Drums).

Diese Band gehört zum Feinsten, das ich je auf Bühnen sehen konnte. Seitdem sie ca. vor einem Jahr ihr legendäres Deutschland- Debüt im Leverkusener Topos gaben, gefolgt vom Riesenerfolg bei den Auftritten beim Troisdorfer Bluesclub, in der Bluesgarage in Hannover, einigen weiteren Gigs in Deutschland und nicht zuletzt bei den Rother Bluestagen sind die Jungs um den Glasgower Gitarristen und Sänger Alan Nimmo auch hierzulande nicht mehr wegzudenken.

Nein, dem Charme dieser Band kann keiner widerstehen. Mitreißend wie ein Wirbelwind vom ersten Akkord an. Scharfe ausgeklügelte  Gitarrenriffs und – soli, pralle, exzellent gespielte Hammondsounds unterlegt von einer auf den Punkt stampfenden Rhythmussektion bestehend aus Bass und Schlagzeug und darüber die orkangewaltige Stimme von Alan Nimmo. Das ist der Stoff, aus dem King King gewebt sind.

Die Grundlagen dieses phänomenalen Konzerts bilden die beiden CDs der Band: „Take My Hand“ und „Standing In The Shadows“. Wer diese beiden Alben kennt, merkt, dass sich die Songs auf der Bühne längst von der Studiofassung entfernt und deutlich weiter entwickelt haben. Während der Konzerte bieten sich andere Freiräume, die die Musiker mit Spiel- und Experimentierfreude zu füllen wissen.

Highlight wie bei allen Konzerten, die ich bisher gesehen habe, ist wieder einmal die Wahnsinnsversion von Eric Clapton’s „Old Love“. Zum Dahinschmelzen schön, gespickt mit mit einem himmlischen Gitarrensolo, in dem Alan Nimmo die Lautstärke bis zur Schmerzgrenze hinunter pegelt, ja, die Verstärkung schließlich ganz wegnimmt.

Seltsam, dass manche im Publikum diese Stille kaum ertragen können, sie wird mit Schreien und Rufen quittiert.

Bei diesem Konzert zündet jeder Funke und diese springen sofort aufs Publikum über. Von mir aus hätte dieser musikalische Sturm gut und gerne noch ein paar Stunden weitergehen können. Aber so ist dieser köstliche Spaß leider schon nach etwa 100 Minuten und zwei Zugaben vorbei.

Doch der Appetit auf Mehr bleibt. Und darum die wohl gemeinte Empfehlung: Unbedingt nicht verpassen. Nächstes Jahr auch wieder in Good Old Germany!! MAN SIEHT SICH !!

Alan Nimmo
Durch Klick auf die Fotos gelangt ihr auf zwei tolle Videos von diesem unvergesslichen Abend.
Herzlichen Dank hierfür an Sarah M. Bande.





King King – live im Yard Club, Köln

30 09 2013

King King

Letzte Chance für 2013, KING KING noch einmal live in Deutschland erleben zu können.

Wer noch mal meinen Konzertbericht über KING KING’s Konzert im Februar in Troisdorf  lesen möchte, der klickt
H I E R !!





King King – Interview with Alan Nimmo (Rother Bluestage)

21 04 2013

For the interview just click here or on the photo …