David Gogo – She’s Alright

16 02 2012

Artist of the day: David Gogo
Review clasics…

David Gogo  -  Photo 2012 © Tony Joe Gardner

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Hier mein Konzertbericht vom 07.04.2008:

Thank you for showing up on a Monday night.” Den Satz spricht David Gogo an diesem Montagabend mehrmals, um sich bei den etwa 30 (!) Personen zählenden Publikum zu bedanken. Montagabend scheint nicht der richtige Zeitpunkt zu sein für diese Show der Extraklasse, die sich am 07.04.2008 ab ca. 20:30 Uhr im belgischen Städtchen Verviers im Spirit of 66 abspielt. Und dies ist zumindest wieder einmal der richtige Ort.

Als ich David Gogo vor ca. genau einem halben Jahr an selber Stelle sah, war er für mich die Überraschung überhaupt, weil er gnadenlos gut war. Und jetzt? Nun, die Überraschung bleibt aus, weil sie einer Erwartung gewichen ist. Und diese wird bis ins Kleinste erfüllt. Gnadenlos. Trotz einer Backing Band, die wohl noch nicht allzu lange mit David spielt. Der David Tempo und Tonart der jeweiligen Titel zuruft. Die drei Jungs an Keyboard, Schlagzeug und Bass, deren Namen ich leider nicht verstanden habe bei der Vorstellung, sind allesamt klasse Musiker. Der Keyboarder bekommt neben seinem unterstützenden Flächenspiel genug Raum für abwechslungsreiche Soloeinlagen auf seinem Hammond. Keyboard. Drummer und Bassist bieten das benötigte Fundament.

David Gogo ist für mich einer der besten und Stil sichersten Bluesgitarristen im Moment. Er beweist Timing wie Feeling, ob im Standardspiel oder beim Sliden. Dazu hat er noch eine gewaltige Stimme, tonsicher und voluminös.

Die beiden B. B. King Titel: «The Thrill Has Gone» und «Sweet little Angel» (Gänsehaut) sind auf der Setliste, genau so wie der James Brown Titel «It’s A Man’s World» (jetzt erst recht Gänsehaut), das Blues Medley mit Zitaten aus «Boom Boom» und «Wang Dang Doodle», dann noch «Hootchie Cootchie Man» oder auch eigene Titel wie «(Just Ask) Jesse James», «I Feel Good», «Skeleton Key» oder «Love In The City».

Die Gitarren aus dem Hause Gibson, Epiphone und Fender finden ihr Verstärkung über einen Vox AC 30. Einige Bodentreter sorgen für den jeweils richtigen Sound: Zerrend, vibrierend, hallend.

Apropos Sound. Wie immer im Spirit of 66 stimmt er. Kein Matsch, differenziert, top.

Wieder gut angelegte 12 Euro für gute 2 Stunden beste Bluesunterhaltung.

Und ich kann an David Gogo nur zurückgeben: “Thank you for showing up on a Monday night.”

Und allen, die dies lesen, sage ich: Wenn in der Nähe, unbedingt nicht verpassen.

Text & Fotos © T. Mentzel


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