Arndt, Gross & Conti

21 02 2012



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Richie Arndt & The Bluenatics feat. Kellie Rucker am 04.09.2009 im Topos, Leverkusen

18 02 2012

Artist of the day …
Review clasics…

Richie Arndt & Kellie Rucker

«Train Stories» heißt das aktuelle Album von Richie Arndt, das er ja selbst vor einiger Zeit schon in einer Sendung bei JJBR vorgestellt hat.

Diese Zuggeschichten ziehen sich auch durch diesen Freitagabend im Topos in Leverkusen. Das Zugpersonal besteht heute aus: Richie Arndt – Gitarre, Frank Boestfleisch – Schlagzeug, Jens-Ulrich Handreka – Bass und der Amerikanerin Kellie Rucker – Harp & Vocals. Mit auf die Reise im Bluenatic- Express ca. 40 Zuschauer, darunter auch Peter Rüchel, der Vater des Rockpalasts, ohne Zweifel ein Mann, der gute Musik zu schätzen weiß.

Und die bekommen er und alle Anwesenden gleich vom ersten Ton an.

Der Temperamentsbündel Kellie Rucker ist in Höchstform, ihre Stimme rau und kraftvoll, ihr famoses Harpspiel tut das Seinige zu dem, was eine klasse Frontfrau ausmacht.

Richie Arndt ist wieder einmal in allerbester Spiellaune, ihn habe ich nun bereits mehrfach erleben können, immer ist er Garant für feinfühliges Gitarrenspiel, ob in den Rhythmus- oder in den Leadpassagen. Heute ist es sein Solo in «That Evening Train», das mich schier umhaut.

Die Klasse der Bluenatics Frank Boestfleisch am Schlagzeug und Jens-Ulrich Handreka am Bass habe ich bereits an anderen Stellen beschrieben, dem ist nichts weiter hinzuzufügen.

Eigentlich könnte ich meinen Bericht vom 17.10.2008 in großen Teilen abschreiben, denn dieses Konzert ist mindestens von genau der selben Güte, doch das verkneife ich mir, wer möchte, möge dem Link dorthin folgen. LINK…

Ich begnüge mich damit zu sagen, dass sich der Weg nach Leverkusen ins Topos auf jeden Fall gelohnt hat und dass alle Anwesenden, ob auf der Bühne oder davor ihren Spaß hatten.

Fazit: Diese Combo, wenn in der Nähe, unbedingt nicht verpassen.

PS
Ich kann nur Kellie’s Schlussbemerkung unterstreichen: Leute, geht in die Konzerte, unterstützt die Musiker und die Clubs, die solche feine Musik anbieten.

Und:

Hatte ich schon mal angemerkt, dass das Topos ein kleiner, aber äußerst feiner Laden für gute Live- Musik ist?

Text und Fotos © 2009 Tony Mentzel





Gregor Hilden, Richie Arndt und Timo Gross am 19.02.2010 im Topos, Leverkusen

14 11 2010

Das hatten wir doch schon mal. Vor 30 Jahren. 1980. 18 Gitarrensaiten erklingen an einem Freitagabend. «Friday Night In San Francisco»- Dort waren es die Herren Al Di Meola, John McLaughlin und Paco de Lucia, die sich an einem Freitagabend trafen, um mit einander zu musizieren.

Gregor Hilden, Richie Arndt & Timo Gross

Bei diesem denkwürdigen Konzert konnte ich leider nicht dabei sein. Aber Fehler sollte man tunlichst nicht zweimal machen.

So bin ich denn nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Leverkusen gefahren, um das geeignete Gegenmittel zum Tagesstress zu finden. Ein Konzert von drei der angesagtesten Bluesgitarristen unserer Republik, deren gemeinsames unplugged Album «The Vineyard Sessions» schon für manche nette Untermalung auf längeren Autofahrten gedient hat. Heute Abend live und in Farbe in einem meiner Lieblingsclubs, dem Topos, in Leverkusen. Diese Kombination stimmt fröhlich.

Es wird ein entspannter Abend. Das schon einmal vorweg. Die Drei haben alles im Griff, nicht nur ihre Gitarren. Es macht Laune, am Spielspaß der drei Herren teilhaben zu dürfen.

Für die CD hat jeder vier Titel eingebracht. So erscheint es logisch, dass genau aus diesem Fundus geschöpft wird. «Desire», «Drowning In My Soul», «Blue Clouds», «Stranger» beispielsweise stammen von eben diesem Silberling und klingen heute Abend noch um einiges frischer. Der Raum für Improvisationen ist reichlich vorhanden und wird voll ausgenutzt. In den Soli stehen sich die Drei in nichts nach. Reihum hat jeder Gelegenheit, seine Spielideen umzusetzen. Und das tun sie wie immer gekonnt und abwechslungsreich.

Einige „Fremdtitel“ reichern das Programm noch an: «Tore Down» oder «My Babe» zum Beispiel.

Gregor HildenRichie ArndtTimo Gross

Den Gesangspart übernehmen abwechselnd Richie Arndt und Timo Gross. Gregor Hilden hält sich auf diesem Gebiet wie immer gekonnt zurück.

Das Topos ist gut bis sehr gut gefüllt. Die Leute hier bekommen für ihre 10 Euro Eintritt ein klasse Programm geboten, das in zwei Sets gespielt wird und alles in allem über zwei Stunden dauert.

Mit jedem Titel spüre ich, wie mein Stress sich verflüchtigt. Wenn solches Musiker und deren Musik erreichen, ist viel Gutes getan. Ich lasse es auf mich wirken und es wirkt noch heute nach.

Fazit: Aus den oben genannten Gründen ist der Besuch eines Konzerts der drei Herren Hilden, Arndt und Gross wirklich zu empfehlen. Demnach: Unbedingt nicht verpassen.

Text und Fotos © 2010 Tony Mentzel








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