Neal Black – Interview (Rother Bluestage)

21 04 2013

For the interview just click here or on the photo …





Neal Black & The Healers, 2011-12-03 @ The Rambler, Eindhoven

27 12 2011

Neal Black & The Healers

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Neal Black, Fred Chapellier & Nico Wayne Toussaint

19 07 2011

Einfach gut mal wieder: Neal Black, Fred Chapellier & Nico Wayne Toussaint mit einem Stones Klassiker. Simply enjoy!





Neal Black im April in Verviers, Roermond & Zottegem

1 05 2011

Neal Black

Mal wieder hatte ich das große Glück, Neal Black & The Healers live zu erleben. Und das Ganze gleich an drei verschiedenen Terminen: Am 06.04.2011 im Spirit of 66 in Verviers, am 09.04.2011 im Café de Weegbrug in Roermond und am 23.04.2011 in De Blauwe Wolk in Zottegem.

Neben Neal waren mit von der Partie: Vincent Daune, der schon mit Luther und Bernard Allison auf Tour war und neu Kris Jefferson, der langjährige Bassist von Popa Chubby.

Die Premiere vor Publikum hatte das Trio in Verviers. Hier hatte Kris Jefferson noch einen Stapel mit Songsheets neben dem Bassverstärker liegen, die ihm den Weg durch das reichhaltige und bisweilen trickreiche Bühnenprogramm Neal Black’s weisen sollte.

Bis auf ein paar kleine Irrläufer und Missverständnisse klappte das Zusammenspiel doch schon recht gut an diesem ersten Abend, und das nach nur ein paar Stunden proben am Vortag in Paris, wahrlich nicht schlecht.

Neal fängt jedes seiner Konzerte mit einem Akustikpart an, bevor es dann auf elektrischen Pfaden weiter geht. Hier hören wir dann Titel wie den von Tom T. Hall geschriebenen Song «On My Way Back To Menmphis» oder «Black Mountain Rag».

Bereits an diesem ersten Abend im Spirit of 66, spiegelt die Band beste Spielfreude wider. Im Gepäck hat die Band natürlich die brandneue und überaus gelungene CD «Sometimes The Truth», auf der Popa Chubby, Mason Casey, Nico Wayne Toussaint und Fred Chapellier als musikalische Gäste verzeichnet sind. Von diesem Silberling gibt es einige Songs zu hören: «Chicken Shack Cognac» oder «Goodbye Baby» zum Beispiel.

Natürlich sind auch Dauerbrenner wie «Who Do You Love», «Call Mama», «Steppin’ Out», «Handful Of Rain» oder «Poor Boy» auf der Setlist, die Neal neben seinen Effektpedalen liegen hat. Die Setlist ist jeden Abend anders, das bringt Abwechslung in das Geschehen.

Immer wieder zu Herzen geht «I Don’t Have The Blues (When I’m Stoned)».

Genau zwei Wochen liegen zwischen den Gigs in Roermond und Zottegem, wo sich das für meine Ohren das Beste der drei von mir besuchten Konzerte abspielt.

Von Abstimmungsproblemen ist nun überhaupt keine Spur mehr zu hören. Der Papierstapel neben Mr. Jefferson’s Amp ist verschwunden. Das Powertrio marschiert ohne Wenn und ohne Aber durch das Programm, als gäbe es kein Morgen mehr.

Für alle drei Beteiligten bietet sich genügend Platz, sich auch solistisch auszutoben. Neals’s Gitarrenspiel gehört mittlerweile mit zum Besten, was ich je live erleben konnte. Vincent Daune ist eine Rhythmusmaschine, die sich durch nichts beirren lässt und Kris Jefferson, der Sunnyboy aus New York City mit derzeitigem Hauptwohnsitz in Wien, lässt keinerlei Zweifel an seinem facettenreichen Bassspiel aufkommen.

Die knapp 40 Zuhörer freut dies. Die Uhr lassen wir außer Acht. So werden es am Ende gefühlte zweieinhalb Stunden sein, als der letzte Akkord erklingt.

Für mich persönlich gab es noch ein Highlight an diesem Abend in De Blauwe Wolk: Ich hatte das große Vergnügen und die ebenso große Ehre beim Titel «Did You Ever ?» mit dieser tollen Band auf der Bühne zu stehen und die Harp zu spielen, eine Sache, die so richtig Spaß gemacht hat.

Den Hühnerdraht brauchte der Veranstalter nicht herunter zu lassen, so war wohl auch alles für das Publikum ok .

Tony Joe Gardner

Tony Joe Gardner @ De Blauwe Wolk

Nach den Konzerten gab es immer noch Gelegenheit zu einem Plausch über dies und über das. Kris ist ein äußerst humorvoller Mensch und immer für einen Joke gut.

In Verviers saßen wir noch lange im „Downstage“- Bereich, also im Raum unter der Bühne, im Café de Weegbrug noch lange an der Theke und in Zottegem in der lauen Aprilnacht draußen auf der Bank im Hof von De Blauwe Wolk.

Damit endet die April- Tour von Neal Black & The Healers. Der Abschied ist herzlich und die Vorfreude auf das Wiedersehen groß.

Fazit: Neal Black und seine Band sind Garanten für tolle Bluesabende und sie hätten eine Menge mehr an Zuhörern verdient. Darum beim nächsten Mal unbedingt nicht verpassen. Man sieht sich also. Denke ich mal…

Text und Fotos © Tony Mentzel





Neal Black & The Healers, April 2011

22 04 2011




Neal Black – Sometimes The Truth

3 01 2011

Ein wunderbarer Song und ein tolles Video von meinem lieben Freund Neal Black:

SOMETIMES THE TRUTH ” featuring:

Neal Black - Vocals & Slide Gtr ,

Nico Wayne Toussaint - Harp

Vincent Daune – Percussion ,

Randy H -Rhythm Gtr …





Van Wilks am 02.06.2009 im Talbahnhof, Eschweiler

14 11 2010

Van Wilks

Im Talbahnhof in Eschweiler befinden sich etwa 40 Leute, um sich eine gehörige Dosis guten Texas Blues abzuholen.

Auf dem Programm und somit gegen 20:30 Uhr auf der Bühne steht der aus Austin, Texas, stammende Gitarrist, Sänger und Songschreiber Van Wilks.

Aber das tut er nicht allein: An den Drums sitzt der Franzose Vincent Daune, denn ich an eben diesem Ort und an eben dieser Stelle bereits mit Neal Black erleben durfte. Apropos Neal Black… der ist auch da und wird heute Abend den Fender Precicsion Bass zupfen.

Van und Neal sind alte Bekannte und da Neal ja mittlerweile in Europa lebt, war es ein schneller Deal, der die beiden gemeinsam auf diese kleine Tour geschickt hat. Van Wilks’ Erklärung hierzu: „Aus ökonomischen Gründen ist es einfacher, hier mit einer „europäischen“ Band zu spielen. So habe ich meine reguläre texanische Band zu Hause gelassen. Außerdem macht eine andere Besetzung die Titel wieder etwas frischer.“

Ob sie jetzt frischer klingen als sonst, kann ich nicht beurteilen. Schließlich fehlt mir der Vergleich. Aber was es zu hören gibt, macht schon einen äußerst frischen Eindruck. Texas- Shuffle, Texas- Boogie und Texas Blues vom Allererlesensten. Auf der Setlist befinden sich Titel wie: «One Little Sercret», «Koko’s Hideaway», «The Spank» oder auch Stevie Winwood’s «The Low Spark Of High-Heeled Boys» oder eine tolle Version von «Morning Dew».

Van Wilks weiß mit seiner Gitarre aus dem Hause Paul Reed Smith wahrlich gut umzugehen. Stilistisch ist er vielseitig. Manchmal blitzt ein wenig ZZ Top durch, was nicht wundern muss, Billy Gibbons von ZZ Top und Van Wilks sind seit langem gute Freunde.

Was Mr. Wilks so gar nicht behagen will, ist, dass die Sonne draußen immer noch nicht untergegangen ist. Seine Musik passe besser n de Dunkelheit der Nacht, womit er gnadenlos recht hat. Mit solcher Musik könnte man die Nacht durchmachen, um dann irgendwann ziemlich geschafft in die aufgehende Texas- Sonne zu blinzeln. Das wäre doch mal was…

Ist es aber leider nicht, so müssen wir uns alle mit den aktuellen Gegebenheiten zufrieden geben, die ja auch nicht ganz so übel sind.

Neal Black macht seine Sache als Bassist mehr als gut. Das Zusammenspiel mit Vincent Daune klappt hervorragend. Beide bieten Van Wilks die nötige Grundlage für sein gitarristisches Tun. Dass sie noch nicht so lange zusammen spielen, merkt man bisweilen lediglich an Van’s Nennung der Tonart, bevor ein neuer Titel gestartet wird.

Insgesamt erleben wir hier eine geschlossene Bandleistung, ein Powertrio, das den Namen auch verdient.

Nach dem Konzert sitze ich noch lange mit Van zusammen, wir unterhalten uns über das großartige, Welt umspannende Phänomen Musik, Bluesmusik im Speziellen, während allmählich die Bühne abgebaut wird und die Instrumente verstaut werden.. Van Wilks ist ein Mann, der Gott und die Blueswelt kennt. Ein angenehmer und interessierter Gesprächspartner dazu. Irgendwann werden wir sanft vor die Tür „gekehrt“, der Bandbaus steht bereit zur Fahrt zum Hotel.

Wir vertagen uns auf ein nächstes Mal. Und auf dieses nächste Mal freue ich mich jetzt schon.

Fazit: Konzerte von Van Wilks werde ich mir sicher weitere Male anschauen, wenn dann wieder die heutigen Begleiter mit von der Partie sind, dann noch um so lieber.

Text und Fotos © 2009 Tony Mentzel





Neal Black am 18.10.2009 im Topos, Leverkusen

14 11 2010

 

Neal Black & Kim Yarbrough

Neal Black

steuert auf meinem Tisch direkt an der Bühne im Topos zu. In der Hand ein Glas „Applejuice“ aus dem Hause J. Walker randvoll mit Eiswürfeln. „Hey Tony, wie geht’s dir, schön dass du hier bist. Wie läuft’s mit dem Radio?“ Es ist immer wieder ein Vergnügen, Neal Black zu treffen. Dieses Erlebnis hatte ich nun ja schon mehrfach. „Dem Radio geht’s gut, mir auch, vielleicht können wir ja bald eine neue CD von Neal Black präsentieren?“ – „Oh, ich denke das wird wirklich bald möglich sein, ich war vor kurzem in New York, da haben wir einige Titel eingespielt. Weißt du, wer auch auf so sieben oder acht Songs mitspielt?“ Ich weiß es natürlich nicht. „Popa Chubby!“ „Wow, wie war die Zusammenarbeit?“ – „Das war sehr interessant, du kannst gespannt sein, er ist ein klasse Gitarrist.“ Seitdem bin ich also gespannt, wie sich die neue Scheibe wohl anhören wird. Neal ist bekanntermaßen ja auch ein klasse Gitarrist.

Und genau das wird er in den folgenden mehr als zwei Stunden seines Clubgigs im Topos auch wieder unter Beweis stellen.

Und das vor knapp zwanzig (in Ziffern: 20) Zuhörern. Es ist Sonntagabend in Leverkusen. Der wöchentliche Tatort läuft in der ARD.

Hier allerdings sind drei erstklassige Musiker auf der Bühne: Am Bass Kim Yarbrough aus New York City, der bereits u.a. mit Screamin’ Jay Hawkins, Bernard Allisson, John Mooney oder Bobby Rush zusammen gearbeitet hat und an den Drums Pat Machenaud aus der Champagne, der etatmäßiger Schlagwerker von Fred Chapellier ist.

Neal greift zur Akustikgitarre aus dem Hause Lag und präsentiert einige Ragtime- und Bluestitel. «Black Mountain Rag» oder «Bult For Comfort» seien hier genannt.

Dann wird es Zeit für die berühmte Flying V von Gibson. Sie begleitet Neal auf Titeln wie: «I Don’t Have The Blues When I’m Stoned», «Poor Boy», «Pink Chainsaw Boogie», «As The Years Go Passing By», «Who Do You Love».

Über die Qualität der Darbietung brauche ich nicht allzu viel zu sagen, außer dass sie schon wie in allen anderen von mir gesehenen Auftritten des Texaners wieder einmal unumstößlich und außergewöhnlich gut rüberkommt. Profis eben, die sich durchs nichts beirren lassen: Nicht durch Müdigkeit, nicht durch mangelndes Publikum, nicht durch die relativ kleine Bühne.

Neal hat mir vorhin gesagt: „Ich bin ziemlich k.o., aber das ist normal und ich freue mich darauf morgen endlich wieder nach Hause zu kommen. Das Pendeln zwischen USA und Europa wegen der Aufnahmen zur CD und dazu noch die aktuelle Tour, das alles geht doch sehr an die Substanz, weißt du. Eine kleine Pause wird da gut tun. Naja, 11 Stunden Autofahrt sind es schon noch.“ Neal grinst und gönnt sich einen neuen „Apllejuice“.

Die ach so kleine Publikumsgemeinde klatscht lautstark drei Zugaben herbei, zum Schluss spielt das amerikanisch- französische Trio noch den Dylan Titel «She Belongs To Me» quasi ungeprobt und professionell improvisiert.

Unter dem Strich mal wieder eine erstklassige Perfomance von Neal Black und seiner Band, demnächst wird er unterwegs sein mit Mason Casey. Darauf darf man bereits jetzt gespannt sein.

Fazit: Meine unerschütterliche Empfehlung: Unbedingt bloß nicht verpassen. Just keep the blues alive. Und das nicht nur als Lippenbekenntnis! Tun ist angesagt und das in der Form von Hingehen zu solchen Konzerten.








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