King King – Interview with Alan Nimmo (Rother Bluestage)

21 04 2013

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King King @ Troisdorfer Bluesclub am 15.02.2013

17 02 2013

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Tatort: die Aula der Realschule Am Heimbach, Heimbachstr. 10, 53840 Troisdorf. Zeit: gegen 19 Uhr.

Die Halle ist schon gut gefüllt. Die Stühle an den Tischreihen werden nach und nach in Beschlag genommen. Der Getränkeverkauf ist in vollem Gange. Liebe Freunde haben mir einen Platz in der ersten Reihe direkt vor der Bühne frei gehalten.

Pünktlich entern BB’s Bluesmile die Bühne. Die Band um den Bassisten und Sänger Bob Bresser greift tief ins Repertoire zeitgenössischer Bluestitel. Songs des viel zu früh verstorbenen Sean Costello finden neben Tracks von Ian Parker, Henrik Freischlader oder den Rolling Stones Platz auf der Setlist. Der Abend ist somit stilsicher eingeläutet.

In der kurzen Umbaupause wird mir klar, dass der Saal sich inzwischen komplett gefüllt hat. Schön zu sehen , wie sich die Hoffnung über eine Ahnung zur Wirklichkeit gewandelt hat. Ein Lächeln huscht über mein Gesicht.

Nach dem zu Recht umjubelten Konzert im November 2012 im Leverkusener Topos ist es King King’s zweiter Auftritt in Good Old Germany überhaupt. Morgen geht’s nach Isernhagen in die „Blues Garage“.

Auf der Bühne stehen immerhin die Gewinner der letztjährigen British Blues Arwards. Ihre erste CD „Take My Hand“  wurde zudem zur besten britischen Bluesproduktion gekürt. Ihr zweiter Silberling „Standing In The Shadows“ kommt gerade frisch aus dem Presswerk und liegt heute Abend zum Kauf bereit auf dem Merchandising- Tisch.

Genug der einleitenden Worte. Was jetzt kommt; „Das hat Troisdorf noch nicht gesehen!“ Genau dies wird nach dem Konzert eine begeisterte Zuschauerin beim Verlassen der Aula laut ausrufen.

Ich zähle zu den Glücklichen, die die Band um Alan Nimmo schon mehrfach live gesehen haben. Und es war immer ein Genuss. Doch was heute Abend passiert, toppt alles Bisherige und wird zur reinen Magie.

Neben Alan Nimmo an der Gitarre und am Gesang bilden Lindsay Coulson am Bass, Daniel Bingham an den Tasten und Wayne Proctor am Schlagzeug das heutige Line-up. Nach einem Probetag am letzten Montag spielt Daniel erst seit Mittwoch in der Band. Das fällt niemandem auf, die Dialoge zwischen Piano- oder Orgelsounds und der Gitarre sind ein wahrer Leckerbissen.

More Than I Can Take“ oder „A Long History Of Love“ von der neuen CD harmonieren wunderbar mit den Songs des Erstwerks und bisher nicht auf CD erschienenem Material wie „Gravy Train“ oder „Good Time Charlie” (schade eigentlich).

Und wie immer ist Clapton’s „Old Love“ der absolute Höhepunkt. DER Song um eine verflossene Liebe, die einen so lange nicht los lässt. Alan Nimmo webt dynamische Spannungsbögen auf seiner Fender Stratocaster. Wen das nicht tief berührt, der hat ein riesiges, schwarzes Loch auf der Seele. Die Gitarre wimmert, schreit und flüstert. Alan regelt die Lautstärke auf Null und spielt unverstärkt weiter. Es ist mucksmäuschenstill im Raum. Und diese Stille schmerzt. Und dieser Schmerz hält an, bis Mr. Nimmo die den Pegel wieder hochreißt und die Gitarre all die Pein herausbrüllen lässt. Ein Fall von Gänsehaut pur!

Schon lange hält es niemand mehr so recht auf den Stühlen, viele tanzen. Howlin’ Wolf’s „Mr. Highway Man“ zum Beispiel oder das schon zitierte „Gravy Train“ laden dazu ein.

Bei diesem Konzertabend stimmt einfach alles: Die Band, die Musik, das Publikum und für mich als Fotografierendem sogar und selten genug das Licht.

Am Ende stehen Standing Ovations und das gute Gefühl, Teil der Geschichte geworden zu sein. Denn hier und heute wurde ein weiteres Kapitel geschrieben. Von und mit einer Band, die auf dem besten Weg ist, international musikalisch neue Akzente zu setzen. Hier lebt beste britische Bluesrock Tradition à la Free, Bad Company, Led Zeppelin etc. weiter fort und wieder auf, nicht ohne einen eigenen Stempel aufgesetzt zu bekommen: Den Stempel King King.

Fazit: King King werden noch weitere Konzerte im Verlauf dieses Jahres auch in Deutschland geben. Wer es bisher nicht geschafft hat, diese Ausnahmeband live zu erleben, bekommt hier weiter Gelegenheiten. Und wer sie schon gesehen hat, wird zum Wiederholungstäter und geht sowie so wieder hin.

Man sieht sich also…

Denn: King King rule!

Video by klemens2000

 Links:
King King
Trisdorfer Bluesclub
John Hurd’s review (in English)

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Booking





Goezot in’t Hofke – Oud-Turnhout (B) – Blues- Festival

22 05 2012

Goezot Bluesfestival





King King – Old Love

17 04 2012

Song of the day …

King King

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Blues in Bloom 2012 – Slideshow

3 04 2012

Nico Wayne Toussaint

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King King feat. Alan Nimmo & Nico Wayne Toussaint – Mr. Highway Man

1 04 2012

King King

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King King am 24.03.2012 bei Blues in Bloom, Houthalen (B) – Concert Review

29 03 2012

King King

Ihre mehr als gelungene CD „Take My Hand“ dreht sich schon über ein Jahr immer wieder in meinem Player, diverse Videoclips weckten mein Interesse, King King  unbedingt (mindestens) einmal live zu erleben.

Jetzt betreten die vier Mitglieder der Band die Bühne im belgischen Houthalen. Der Saal ist sehr gut gefüllt.

Die ersten Takte von „Lose Control“ erklingen. Der Song ist auch der CD- Opener und man weiß gleich die Marschrichtung: Mitreißender Bluesrock.

Mastermind Alan Nimmo ist ausgestattet mit einer voluminösen Stimme und sein intensives, facettenreiches Gitarrenspiel ist ohne Fehl und Tadel.

Dass er und der Bassist Lindsay Coulson im Kilt auftreten sei am Rande erwähnt, wer jetzt weitere schottische Folkore erwartet wird sicher enttäuscht.

Nein, die vier Herrn da oben auf der Bühne verstehen es, mit ihrer Art von Musik ein Publikum im Handumdrehen in ihren Bann zu ziehen.  Komplettiert wird das Quartett heute durch Dave Raeburn (The Hoax) an den Drums und Bennett Holland an den Keyboards.

Da der Mensch gerne nach Vergleichen sucht, um bestimmte Phänomene anderen zu erklären, begebe ich mich auch auf die Suche nach Ähnlichkeiten zu anderen Bands. Die Suche wird wohl länger dauern, denn etwas Entsprechendes habe ich bislang noch nicht gefunden.

King King ist nun mal King King und nichts anderes. Eben das ist der Punkt. Natürlich gibt es in ihrem Repertoire neben den zahlreichen Eigenkompositionen Versionen von „Fremdtiteln“. Aber auch hier ist in jedem Takt eine persönliche Note zu spüren.

Apropos: Eric Clapton’s „Old Love“ erhält heute Abend neuen Glanz. In einer gefühlt über 10 Minuten dauernden Version webt die Band dynamische Spannungsbögen, in denen Alan Nimmo sein immenses Können als Gitarrist unter Beweis stellen kann. Um ehrlich zu sein – und ich bin gewiss Fan von Mr. Clapton – ich vermisse Eric’s Spiel hier keine Sekunde, denn ich wüsste nicht, was dieser hier „besser“ machen könnte. Diese Interpretation seines „heiligen“ Klassikers gehört mit zum Besten, was meine Ohren je von einer Bühne empfangen konnten.  Auch hier zu erwähnen seien die immer wieder feinen Piano- Einlagen von Keyboarder Bennett Holland.

Mit King King erleben wir eine Band, die ein ganzes Konzert über nur so vor Energie sprüht und einem mit einem freudigen Lächeln und vollem Herzen zurücklässt. It’s the real deal. Das kann ich euch versprechen.

Wenn man dazu noch das Glück hat, dass ein weiterer Ausnahmekünstler hinter den Kulissen auf seinen Auftritt wartet und dieser dann für einen Song mit auf die Bühne kommt – ich spreche hier von Nico Wayne Toussaint, dem grandiosen Harpspieler aus Frankreich – dann wird ein solcher Gig zum überperfekten Erlebnis.

Gemeinsam präsentieren sie Howlin’ Wolf’s „Mr. Highway Man“ und setzen damit einen weiteren Höhepunkt.

Von mir aus könnte es jetzt so weiter gehen und das tut es dann auch mit dem Konzert von Nico Wayne Toussaint, bei dem Alan Nimmo dann auch noch eine Rolle spielt, aber davon mehr an anderer Stelle.

Fazit: King King ist eine Band, die „nach vorne geht“ und dem Publikum alles bietet, was es nur erwarten kann.  Hier ist nichts gekünstelt, alles kommt von Herzen und direkt aus dem Bauch und erreicht den Zuhörer dann auch an den entsprechenden Stellen.

King King werden dieses Jahr noch einige Festivals in Belgien und den Niederlanden spielen, Deutschland- Auftritte sind für November in Planung.

Man kann sich also auch endlich hierzulande auf eine Band freuen, die es wirklich in sich hat.

Darum geht zu den Konzerten, geneigte Musikfans.  Life is live. Gebt Bands wie King King ein Podium, ein Forum. Das gilt für Zuschauer, Presse, Funk & TV, Veranstalter gleichermaßen.

Also: Unbedingt nicht verpassen. Man sieht sich….

Wer einige optische wie akustische Eindrücke haben möchte, klicke einfach aufs Foto…. oder hier: http://www.youtube.com/watch?v=shESO4i8C2Q

Kontakte:
Booking:  http://goodtimebooking.com/
Band: http://www.kingking.co.uk/

CD- Besprechung:

http://bluesfocus.net/2012/02/07/king-king-take-my-hand-cd-rezension/





Blues in Bloom

4 03 2012

Blues in Bloom

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King King

8 02 2012





King King – Take My Hand – CD Rezension

7 02 2012


King King
ist eine Band aus dem schottischen Glasgow, deren Mastermind Alan Nimmo die eine Hälfte der famosen Nimmo Brothers ist.

Die CD ist zwar schon seit letztem Jahr auf dem Markt und die Band hat in der Vergangenheit auch schon auf verschiedenen Festivals gespielt und mehr als Achtungserfolge eingefahren.

Neulich auf einer längeren Autofahrt steckte ich die CD nochmals in den Player. Länger schon hatte ich sie nicht mehr in Gänze gehört.

Gleich beim ersten Titel «Lose Control» war meine ursprüngliche Begeisterung, die beim allerersten Hören entstand, wieder präsent. Stampfender Bluesrock vom Allerfeinsten. Der richtige Soundtrack für eine Fahrt im Cabriolet irgendwo auf dem Highway Richtung Kalifornien dem Sonnenuntergang entgegen.

Naja, da hier im Moment herbe Minusgrade herrschen, bleibt es optisch leider nur bei diesem Klischee. Akustisch funktioniert der Song allerdings auch momentan – wir erleben einen klirrend– frostigen Februar – als Heizungsergänzung in unseren Breiten.

Funky und Bläser unterstützt geht es mit dem Titeltrack «Take My Hand» weiter. Bei «Don’t You Get The Feeling (You’ve Been Had)» treibt die Hammond nach vorne und das so richtig und ohne Wenn und aber.

Und schon sind wir beim John Hiatt Cover «Feels Like Rain». Hiatt ist ein begnadeter Songschreiber. Das wissen wohl auch die Nimmo Brothers, denn mit seinem Bruder Stevie zusammen hat Alan eben diesen Song
für deren gemeinsame CD « New Moon Over Memphis» 2003 bereits aufgenommen. Auch die aktuelle Interpretation bekommt von mir den gesamten Daumen nach oben.

Apropos Titel von anderen Musikern: Eric Clapton und Robert Cray zeichnen verantwortlich für «Old Love» Hier zeigt Alan Nimmo sein ganzes Können als Gitarrist (immerhin muss er sich mit „Gott“ Clapton messen), aber auch als Sänger. Schlicht großartig.

Mit Howling Wolf’s «Mr. Highway Man» kehrt die Band zu den Quellen des Blues zurück, hier unterstützt durch das phänomenale Harp- Spiel von Giles King.

Toussaint McCall’s «Nothing Takes The Place Of You» ist der bluesige Ausklang von diesem mehr als gelungenen Debüt- Album der Band King King.

Insgesamt 11 Titel füllen den Silberling. Und jeder Song ist es wert, gehört zu werden. Ob im Auto oder im stillen Kämmerlein, das bei manchen Titeln dann gar nicht mehr so still sein wird.

Wer auf solide, erdige, handgemachte, bluesrockige Musik steht, ist bei King King bestens aufgehoben.

Das gilt für die CD, aber auch für die Live- Gigs, von denen uns in Zukunft einige ins Haus stehen.
Unbedingt nicht verpassen. Man sieht sich vor der Bühne, so hoffe ich.








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