Randy Hansen – Ein Phänomen auf Frühjahrstournee durch Deutschland

21 03 2014

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Dies ist ein Bericht, den ich zur letzten Herbsttour von Randy Hansen geschrieben habe. Da jetzt die Frühjahrstour bevor steht, hier noch einmal meine Eindrücke aks kleiner Vorgeschmack auf das, was euch erwartet.
Ich hoffe, man sieht sich vor der einen oder anderen Bühne. Die aktuellen Tourdaten findet ihr unten.

________________________________________________________________________________________

„Das, was man die britische Invasion nennt, hat mich musikalisch ziemlich beeinflusst. Glücklicherweise war Jimi Hendrix auch irgendwie ein Teil davon.“

Randy Hansen spricht diesen Satz mit einem breiten Grinsen, während er backstage vom „Live- Proberaum“, einer wirklich tollen Location in Zülpich, die mir bisher unbekannt war, seine drei Strats in Stimmung bringt.

Sein Statement mag absurd klingen, aber schließlich wurde die Jimi Hendrix Experience 1966 in London gegründet und somit begann dort der unvergleichbare Siegeszug des Musikers, der den Gitarrensound für immer revolutionieren sollte.

Das hier mag ich auch...“, lacht Randy und spielt die Riffs von „Pinball Wizzard“ an. „Oder das hier: „Hand across the water, hands across the sky“, singt er mit Falsettstimme. „Die haben schon verrückte Sachen gemacht, damals!“ Ich muss länger in der Schublade kramen, bis mir einfällt, dass der Titel von Paul McCartney stammt und „Admiral Halsey“ heißt.

Die anderen sind zum Abendessen im Hotel. Randy isst vor dem Auftritt nicht. Für mich ist es immer wieder etwas Besonderes, mit diesem Ausnahmekünstler zu sprechen. Er, der auf der Bühne zum tanzenden Derwisch wird und auch sonst für jeden Spaß zu haben ist, zeigt auf einmal seine andere, tiefe, sehr persönliche Seite. Er erzählt von seinen Ursprüngen, seiner Familie. Ich erlebe den ganz privaten Randy Hansen.

1975 beschloss er, sich der Musik von Jimi Hendrix zu widmen. Dabei ist er nicht nur ein ausgezeichneter Gitarrist, er weiß auch durchaus mit dem Piano umzugehen. Das hat er eben eindrucksvoll bewiesen, als er sich gerade noch hier an das E-Piano gesetzt und einige Minuten gespielt hat.

Randy Hansen (2)

Zur Erinnerung sei noch mal erwähnt, dass Mr. Hansen bereits 1979 17 Minuten Filmmusik zu Francis Ford Coppola’sApocalypse Now“ beigesteuert hat.

Zum ersten Mal nahm ich Notiz von Randy Hansen, als ich im Fernsehen eine Aufzeichnung des WDR von 1991 mit dem Titel „The Jimi Hendrix Concert  sah. Der ehemalige Scorpions Gitarrist Uli Jon Roth hatte Randy hierfür gewinnen können, weitere Musiker: Jack Bruce, John Wetton, Simon Phillips…

Schon damals war ich verblüfft von der Ähnlichkeit in Erscheinung, Gitarrenspiel und Stimme Randy‘s zum Original.

Inzwischen habe ich den wie Jimi aus Seattle stammenden Mann immer wieder auf seinen Konzerten in Deutschland begleiten und erleben dürfen.

Kein Abend ist wie der andere. Es gibt keine Setlist, nur so eine Art „Auswahlmenü“ von etwa 40 Titeln auf einem Blatt Papier, das bei Randy’s Effektpedalen auf dem Bühnenboden geklebt ist. Daraus wählt er munter aus, kombiniert zwei oder gleich mehrere Songs zu einem Medley. Ganz gern baut er ein paar Beatles Elemente ein, das Riff aus „Ticket To Ride“ beispielsweise, fügt „Lucy In The Sky“ und „Dear Prudence“ zusammen. Und das alles im klassischen Hendrix- Sound.

Randy Hansen (1)

Neben den immergrünen Hendrix Songs wie „Purple Haze“, „Hey Joe“ oder „Foxy Lady“ gibt es an manchen Abenden „Gloria“ von Van Morrison oder „Won’t Get Fooled Again“ (Hammerversion) von Pete Townshend zu hören.

Und: Niemand spielt das famose „Red House“ so einfühlsam wie Randy. Dies ist jedes Mal ein wahres Fest für Ohren und Seele. Dabei hat Randy mir einmal erzählt, dass er anfangs gar nicht so sehr zum Blues tendierte. Aber er hat’s einfach. Und das ist gut so !!

Ich brauche diese Abwechslung bei meinen Konzerten. Wenn du fast jeden Abend auf der Bühne stehst, musst du dir auch jeden Abend etwas anderes überlegen. Das gilt vor allem für die Solopassagen. Da gibt es natürlich Sequenzen, die ich nicht verändere, weil sie typisch für den Track sind, aber in den Improvisationsteilen stelle ich mir jedes Mal neue Aufgaben. Gerade bei den langen Solopassagen. Ich brauche diese Herausforderung an mich selbst, sonst wird es leicht langweilig. So bekommt das Publikum jeden Abend einzigartige Versionen der Songs. Ja, richtige Unikate.

Randy dehnt die Saiten nochmals aufs Maximum, überprüft danach erneut die Stimmung. „Ok, let’s try the next one.“

Mitgebracht hat er drei Fender Stratocaster. „Das hier ist meine Lieblingsgitarre, aber sie hat schon einiges mitgemacht, siehst du die Risse hier im Body? Die gehen teilweise ziemlich tief.“ – „Was macht sie zu deinem Favoriten?“, will ich wissen. „Hauptsächlich das Griffbrett auf dieser Linkshändergitarre, die ich als Rechtshänder spiele, so sieht das wie bei Jimi aus, nur spiegelverkehrt.“ Randy lacht: „Außerdem möchte ich dem Publikum die Seite zeigen, die es sonst nie sieht, ich finde sie von der Form her einfach einfach schöner, sie erinnert an die einer Frau.“

Über was sich der gute Randy so alles Gedanken macht!

988762_691382637547101_382381998_nSobald es „Showtime“ heißt, legt Randy den Schalter um auf „Stage- Mode“, dann ist er der Showman, der seine Plektren in die Luft wirft, um sie hinter dem Rücken wieder aufzufangen, der seine Gitarre durch die Luft wirbelt oder sie einfach an die Bühnendecke hängt, von wo sie einsam weiterjault. Er springt ins Publikum, spielt mittendrin weiter, liebt den Kontakt mit den Menschen dort, dann schleudert er sich wieder samt Gitarre in einer Rolle rückwärts auf die Bühne. Plötzlich liegt die Gitarre auf dem Boden und Randy traktiert sie mit dem Fuß. Ein anderes Mal schnappt er sich einen Bierkrug oder eine Flasche und schüttelt mal eben ein Slide- Solo aus dem Ärmel. Er schreit, stampft, hüpft, tanzt, springt, rennt über die Bühne. Die totale Verausgabung. Immer in Bewegung! Seine beiden Begleiter Ufo Walter am Bass und Manni von Bohr an den Drums tragen das mit professioneller und hoch musikalischer Gelassenheit. Randy Hansen ist das, was man landläufig eine „wahre Rampensau“ nennen kann. Immer auf Hundertprozent. Und manchmal sogar darüber.

Dabei hat er aber immer alles unter Kontrolle, seine Songs, seinen Sound, seine Gitarre, seine Stimme, die ganze Show. Er gibt dem Publikum genau das, was es von ihm erwartet, die perfekte Jimi Hendrix Illusion.

Ich bin nicht Jimi, ich bin und bleibe Randy, der diese Musik in Jahrzehnten in sich aufgesogen hat, seine Musik ist einfach zu schade für die Konserve und für die Archive. Ich will, dass sie weiter lebt und dass jüngere Generationen sie auch live erleben können.“
Das sagt dieser Mann, der sein musikalisches Leben hauptsächlich der Musik von Jimi Hendrix widmet. Dabei hat selbst eine Reihe beachtenswerter Titel geschrieben, die er aber bewusst im Hintergrund hält.

Randy Hansen

Nach der Show ist vor der Show: Nach dem Signieren von CDs und DVDs am Merchandising- Stand und einer Verschnaufpause mit Late- Night- Diner – in der Bonner Harmonie ist das ein Hamburger mit Pommes und etwas Salat „So bin ich extra von Seattle hierher gekommen, um diesen Super- Hamburger zu verspeisen.“ (Zitat Randy) – nach alledem ist es genau er, der seine Verstärker und Boxen zum Van wuchtet und der dann später auf der Ladefläche eben dieses Vans steht und der nach einem ausgeklügelten logistischem System all die Flightcases mit Amps und Zubehör, Drumbags und Gitarrenkoffer verstaut.

Die Türen werden zugeworfen. Von Bonn geht es nach Bremen. Von dort quasi wieder die gleiche Strecke zurück nach Zülpich, um wieder die gleiche Autobahn nach Oldenburg zu nehmen. Darauf geht es nach Freudenburg. Ducsaal. Rauf und runter durch die Republik und manchmal auch quer führt auch diese Herbsttour wieder. Dieses Jahr ist sogar ein Abstecher für ein Konzert nach Moskau auf dem Tourplan. Hier wird aber geflogen.

Und es macht immer wieder Spaß, Randy und seine Band(e) zu sehen, sei es auf der Bühne oder dahinter. Für beste Unterhaltung ist immer gesorgt.

So freue ich mich schon auf die Spring- Tour 2014. Und ich denke, man sieht sich. Irgendwo in Deutschland.

_________________________________________________

Hier sind die Daten der Springtour 2014:

Thursday Apr 24, 2014
Scala
Uhlandstraße 9,
D-51379 Leverkusen-Opladen
Germany

Friday Apr 25, 2014
Räucherei
Preetzer Str. 35
D-24143 Kiel,
Germany

Saturday Apr 26, 2014
Royal Irene Muziektheater
Steegstraat 21
5921 GJ Venlo-Blerick
Netherlands

Sunday Apr 27, 2014
Musiktheater Piano
Lütgendortmunder Str.43
D-44388 Dortmund
Germany

Tuesday Apr 29, 2014
Object 5
Seebener Str. 5
D-06114 Halle
Germany

Wednesday Apr 30, 2014
Hot Jazz Club
Hafenweg 26b
D-48155 Münster
Germany

Friday May 2, 2014
Altes E-Werk Nierstein
Pestalozziplatz 1
D-55283 Nierstein
Germany

Saturday May 3, 2014
Kulturzentrum ´Stadthaus`
38, avenue Charlotte
4530 Differdange
Luxemburg





Randy Hansen – Ein Phänomen auf Herbsttournee durch Deutschland

17 11 2013

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„Das, was man die britische Invasion nennt, hat mich musikalisch ziemlich beeinflusst. Glücklicherweise war Jimi Hendrix auch irgendwie ein Teil davon.“

Randy Hansen spricht diesen Satz mit einem breiten Grinsen, während er backstage vom „Live- Proberaum“, einer wirklich tollen Location in Zülpich, die mir bisher unbekannt war, seine drei Strats in Stimmung bringt.

Sein Statement mag absurd klingen, aber schließlich wurde die Jimi Hendrix Experience 1966 in London gegründet und somit begann dort der unvergleichbare Siegeszug des Musikers, der den Gitarrensound für immer revolutionieren sollte.

Das hier mag ich auch...“, lacht Randy und spielt die Riffs von „Pinball Wizzard“ an. „Oder das hier: „Hand across the water, hands across the sky“, singt er mit Falsettstimme. „Die haben schon verrückte Sachen gemacht, damals!“ Ich muss länger in der Schublade kramen, bis mir einfällt, dass der Titel von Paul McCartney stammt und „Admiral Halsey“ heißt.

Die anderen sind zum Abendessen im Hotel. Randy isst vor dem Auftritt nicht. Für mich ist es immer wieder etwas Besonderes, mit diesem Ausnahmekünstler zu sprechen. Er, der auf der Bühne zum tanzenden Derwisch wird und auch sonst für jeden Spaß zu haben ist, zeigt auf einmal seine andere, tiefe, sehr persönliche Seite. Er erzählt von seinen Ursprüngen, seiner Familie. Ich erlebe den ganz privaten Randy Hansen.

1975 beschloss er, sich der Musik von Jimi Hendrix zu widmen. Dabei ist er nicht nur ein ausgezeichneter Gitarrist, er weiß auch durchaus mit dem Piano umzugehen. Das hat er eben eindrucksvoll bewiesen, als er sich gerade noch hier an das E-Piano gesetzt und einige Minuten gespielt hat.

Randy Hansen (2)

Zur Erinnerung sei noch mal erwähnt, dass Mr. Hansen bereits 1979 17 Minuten Filmmusik zu Francis Ford Coppola’sApocalypse Now“ beigesteuert hat.

Zum ersten Mal nahm ich Notiz von Randy Hansen, als ich im Fernsehen eine Aufzeichnung des WDR von 1991 mit dem Titel „The Jimi Hendrix Concert  sah. Der ehemalige Scorpions Gitarrist Uli Jon Roth hatte Randy hierfür gewinnen können, weitere Musiker: Jack Bruce, John Wetton, Simon Phillips…

Schon damals war ich verblüfft von der Ähnlichkeit in Erscheinung, Gitarrenspiel und Stimme Randy‘s zum Original.

Inzwischen habe ich den wie Jimi aus Seattle stammenden Mann immer wieder auf seinen Konzerten in Deutschland begleiten und erleben dürfen.

Kein Abend ist wie der andere. Es gibt keine Setlist, nur so eine Art „Auswahlmenü“ von etwa 40 Titeln auf einem Blatt Papier, das bei Randy’s Effektpedalen auf dem Bühnenboden geklebt ist. Daraus wählt er munter aus, kombiniert zwei oder gleich mehrere Songs zu einem Medley. Ganz gern baut er ein paar Beatles Elemente ein, das Riff aus „Ticket To Ride“ beispielsweise, fügt „Lucy In The Sky“ und „Dear Prudence“ zusammen. Und das alles im klassischen Hendrix- Sound.

Randy Hansen (1)

Neben den immergrünen Hendrix Songs wie „Purple Haze“, „Hey Joe“ oder „Foxy Lady“ gibt es an manchen Abenden „Gloria“ von Van Morrison oder „Won’t Get Fooled Again“ (Hammerversion) von Pete Townshend zu hören.

Und: Niemand spielt das famose „Red House“ so einfühlsam wie Randy. Dies ist jedes Mal ein wahres Fest für Ohren und Seele. Dabei hat Randy mir einmal erzählt, dass er anfangs gar nicht so sehr zum Blues tendierte. Aber er hat’s einfach. Und das ist gut so !!

Ich brauche diese Abwechslung bei meinen Konzerten. Wenn du fast jeden Abend auf der Bühne stehst, musst du dir auch jeden Abend etwas anderes überlegen. Das gilt vor allem für die Solopassagen. Da gibt es natürlich Sequenzen, die ich nicht verändere, weil sie typisch für den Track sind, aber in den Improvisationsteilen stelle ich mir jedes Mal neue Aufgaben. Gerade bei den langen Solopassagen. Ich brauche diese Herausforderung an mich selbst, sonst wird es leicht langweilig. So bekommt das Publikum jeden Abend einzigartige Versionen der Songs. Ja, richtige Unikate.

Randy dehnt die Saiten nochmals aufs Maximum, überprüft danach erneut die Stimmung. „Ok, let’s try the next one.“

Mitgebracht hat er drei Fender Stratocaster. „Das hier ist meine Lieblingsgitarre, aber sie hat schon einiges mitgemacht, siehst du die Risse hier im Body? Die gehen teilweise ziemlich tief.“ – „Was macht sie zu deinem Favoriten?“, will ich wissen. „Hauptsächlich das Griffbrett auf dieser Linkshändergitarre, die ich als Rechtshänder spiele, so sieht das wie bei Jimi aus, nur spiegelverkehrt.“ Randy lacht: „Außerdem möchte ich dem Publikum die Seite zeigen, die es sonst nie sieht, ich finde sie von der Form her einfach einfach schöner, sie erinnert an die einer Frau.“

Über was sich der gute Randy so alles Gedanken macht!

988762_691382637547101_382381998_nSobald es „Showtime“ heißt, legt Randy den Schalter um auf „Stage- Mode“, dann ist er der Showman, der seine Plektren in die Luft wirft, um sie hinter dem Rücken wieder aufzufangen, der seine Gitarre durch die Luft wirbelt oder sie einfach an die Bühnendecke hängt, von wo sie einsam weiterjault. Er springt ins Publikum, spielt mittendrin weiter, liebt den Kontakt mit den Menschen dort, dann schleudert er sich wieder samt Gitarre in einer Rolle rückwärts auf die Bühne. Plötzlich liegt die Gitarre auf dem Boden und Randy traktiert sie mit dem Fuß. Ein anderes Mal schnappt er sich einen Bierkrug oder eine Flasche und schüttelt mal eben ein Slide- Solo aus dem Ärmel. Er schreit, stampft, hüpft, tanzt, springt, rennt über die Bühne. Die totale Verausgabung. Immer in Bewegung! Seine beiden Begleiter Ufo Walter am Bass und Manni von Bohr an den Drums tragen das mit professioneller und hoch musikalischer Gelassenheit. Randy Hansen ist das, was man landläufig eine „wahre Rampensau“ nennen kann. Immer auf Hundertprozent. Und manchmal sogar darüber.

Dabei hat er aber immer alles unter Kontrolle, seine Songs, seinen Sound, seine Gitarre, seine Stimme, die ganze Show. Er gibt dem Publikum genau das, was es von ihm erwartet, die perfekte Jimi Hendrix Illusion.

Ich bin nicht Jimi, ich bin und bleibe Randy, der diese Musik in Jahrzehnten in sich aufgesogen hat, seine Musik ist einfach zu schade für die Konserve und für die Archive. Ich will, dass sie weiter lebt und dass jüngere Generationen sie auch live erleben können.“
Das sagt dieser Mann, der sein musikalisches Leben hauptsächlich der Musik von Jimi Hendrix widmet. Dabei hat selbst eine Reihe beachtenswerter Titel geschrieben, die er aber bewusst im Hintergrund hält.

Randy Hansen

Nach der Show ist vor der Show: Nach dem Signieren von CDs und DVDs am Merchandising- Stand und einer Verschnaufpause mit Late- Night- Diner – in der Bonner Harmonie ist das ein Hamburger mit Pommes und etwas Salat „So bin ich extra von Seattle hierher gekommen, um diesen Super- Hamburger zu verspeisen.“ (Zitat Randy) – nach alledem ist es genau er, der seine Verstärker und Boxen zum Van wuchtet und der dann später auf der Ladefläche eben dieses Vans steht und der nach einem ausgeklügelten logistischem System all die Flightcases mit Amps und Zubehör, Drumbags und Gitarrenkoffer verstaut.

Die Türen werden zugeworfen. Von Bonn geht es nach Bremen. Von dort quasi wieder die gleiche Strecke zurück nach Zülpich, um wieder die gleiche Autobahn nach Oldenburg zu nehmen. Darauf geht es nach Freudenburg. Ducsaal. Rauf und runter durch die Republik und manchmal auch quer führt auch diese Herbsttour wieder. Dieses Jahr ist sogar ein Abstecher für ein Konzert nach Moskau auf dem Tourplan. Hier wird aber geflogen.

Und es macht immer wieder Spaß, Randy und seine Band(e) zu sehen, sei es auf der Bühne oder dahinter. Für beste Unterhaltung ist immer gesorgt.

So freue ich mich schon auf die Spring- Tour 2014. Und ich denke, man sieht sich. Irgendwo in Deutschland.

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Hier sind die Daten der Springtour 2014:

Thursday Apr 24, 2014
Scala
Uhlandstraße 9,
D-51379 Leverkusen-Opladen
Germany

Friday Apr 25, 2014
Räucherei
Preetzer Str. 35
D-24143 Kiel,
Germany

Saturday Apr 26, 2014
Royal Irene Muziektheater
Steegstraat 21
5921 GJ Venlo-Blerick
Netherlands

Sunday Apr 27, 2014
Musiktheater Piano
Lütgendortmunder Str.43
D-44388 Dortmund
Germany

Tuesday Apr 29, 2014
Object 5
Seebener Str. 5
D-06114 Halle
Germany

Wednesday Apr 30, 2014
Hot Jazz Club
Hafenweg 26b
D-48155 Münster
Germany

Friday May 2, 2014
Altes E-Werk Nierstein
Pestalozziplatz 1
D-55283 Nierstein
Germany

Saturday May 3, 2014
Kulturzentrum ´Stadthaus`
38, avenue Charlotte
4530 Differdange
Luxenburg





Gerry McAvoy’s Band Of Friends @ Spirit of 66

26 10 2013

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zur Musik … Klick aufs Foto

Es ist der 23. Oktober 2013. Die Bühne des Spirit of 66 in Verviers steht bereit für die Band of Friends, mit der Marcel Scherpenzeel, Gerry McAvoy und Ted McKenna die Musik des 1995 verstorbenen Rory Gallagher feiern.

Scherpenzeel, der heute seinen 43sten Geburtstag feiert, weiß mit Rory’s Songs bestens umzugehen. Es ist keineswegs ein purer Abklatsch, wie manche Kritiker meinen. Und bei dieser Gruppe handelt es sich auch nicht um eine der vielen Tribute Bands, sondern um eine legitime Nachfolgeformation, schließlich waren Gerry McAvoy und Ted McKenna Wegbegleiter der irischen Bluesrock- Legende.

Nein, hier ist mehr drin. Hier flammt das alte musikalische Fieber längst vergangen geglaubter Tage wieder auf. Rory’s Musik lebt weiter und dank dieser Band auch wieder live auf den Bühnen dieser Welt und wir somit auch der nachrückenden Generation nahe gebracht, die niemals die Gelegenheit hatte, Rory Gallagher im Konzert hautnah zu erleben.

Diese Musik zählt für mich genauso zu Weltkulturerbe wie der Kölner Dom oder der Tower von London.

Und wenn sie dann von der Bühne schallt, direkt in Ohr und Seele, dann ist sie so frisch wie eh und je. Nostalgie? Von mir aus auch das. „They don’t make them like you anymore, that’s for sure“, so ein Song von Mr. Gallagher. Und es ist wahr, so einen wie Rory gibt’s nicht noch einmal. Bis auf Marcel Scherpenzeel, denn der ist verdammt nah am Original.

Fazit: Wer Titel wie „Calling Card“, „Philby“, „Shadow Play“ oder „Tattoo’d Lady“ (noch) mal live erleben möchte, nix wie hin zum nächsten Konzert der Band of Friends. Somit: Unbedingt nicht verpassen!

Zur Fotostrecke … Klick aufs Bild…

Erinnerung an Rory Gallagher:
Rory Gallagher – Live at Rockpalast [3 DVDs]





Layla Zoe @ The Spirit of 66 – May, 17th 2013

3 08 2013

Layla Zoe

For the video click on the photo…

More photos here: http://www.tjgardner-photo.de/concert-photos/layla-zoe/





Black Market III am10.09.2012 im Spirit Of 66, Verviers (B)

13 09 2012

Black Market III

Absoluter Geheimtipp. Sollte man nicht verpassen.

Nun ja, das ist so eine Sache mit den Geheimtipps. Zumal wenn sie so geheim sind, dass anscheinend nur 7(!)  – in Buchstaben „sieben“ Zuschauer davon wissen und sich dann auch noch zum Konzert einfinden. Schade, schade.

Die Drei aus dem kalifornischen San Diego  auf der Bühne des „Spirit of 66“ hätten auch an einem Montagabend im September 2012 mehr Beachtung verdient. Denn wir erleben hier eine spielfreudige Band, die im Können zugkräftigeren Acts in Nichts nachsteht. Scottie Blinn ist sicher einigen noch aus seiner Zeit bei den Mississippi Mudsharks bekannt.

Gesegnet mit einer kohlenschwarzen, gewaltigen  Stimme und einer gitarrenspielerischen Fertigkeit, die ihresgleichen suchen. Begleitet wird er von seiner Frau Roxie Coverdale an Bass und weiterer Stimme und Halie Allen an den Drums. Seit etwa einem Jahr spielt man in dieser formidablen Besetzung. Denn die beiden Ladies verstehen ihr Handwerk  aus dem Effeff und runden das Powertrio  perfekt ab.

Das Repertoire stammt zu einem Großteil von der aktuellen CD „Songs That Shake the Cage“, die im Übrigen äußerst empfehlenswert ist. Wir hören Eigenkompositionen, wie „ Shake“ oder  „Hard Times“ , aber auch Coverversionen „Mary, Don’t You Weep No More“ oder „Where Did You Sleep Last Night“ (auch bekannt unter dem Titel „Black Girl“ oder „In The Pines“). Slim Harpo’s „Scratch My Back“ ist ebenso mit von der Partie wie T- Bone Walker’s „Mean Old World“.

Als Scottie Blinn seine Gretsch- Gitarre gegen eine Stratocaster tauscht, um Stevie Ray Vaughan’s  „Texas Flood“ anzustimmen ist der Abend geradezu perfekt. Was für eine Stimme und was für ein ausdrucksstarkes Gitarrenspiel! Augen zu und nur auf die Musik konzentriert beginnt man sofort an die Wiederauferstehung des Gitarrenmeisters aus Texas zu glauben.

Nun könnte man ja glauben, dass angesichts der mangelnden Masse vor der Bühne die Band mit einer – na, sagen wir  - etwas verhaltenen Arbeitsmoral antwortet. Nichts davon! Gute zwei Stunden lang kommt das von der Bühne, was meinen Tag nach all dem Stress und Ärger der letzten Stunden zu einem mehr als versöhnlichen Abschluss führt. Wieder einmal bin ich froh, dass ich das Gesäß in die Höhe bekommen habe und die 40km gefahren bin und jetzt zu den „Glorreichen Sieben“ gehöre, die sich dieses quasi Privatkonzert nicht haben entgehen lassen.

Leute, unterstützt die Live- Musik vor Ort und gerne auch etwas weiter weg. Sonst wird es sie bald  nicht mehr geben. Vor allem wenn es sich um so hoch karätige Bands wie Black Market III handelt.

Wenn dieser Artikel etwas dazu beigetragen hat, für Black Market III den Status des Geheimtipps aufzuweichen, dann freut mich das. Denn diese Band hat es verdient. Voll und ganz. Fazit: Unbedingt nicht verpassen!! Man sieht sich…

_________

PS zur zu meiner Fotostrecke von diesem Konzert auf das Titelbild klicken….





Fleetwood Mac – Love That Burns

16 06 2012

Song of the day

Peter Green… zur Musik einfach aufs Foto klicken …
… for the music just click on the phoo …





Layla Zoe – The Return of The Firegirl

8 05 2012

Layla Zoe

Layla Zoe, die großartige Blues- Sängerin aus Kanada, ist wieder in Europa unterwegs.
Begleitet wird sie von Hardy Fischötter an den Drums, Kai Warszus am Bass und Jens Filser an der Gitarre. Power Trio meets Power Voice.

Das Eröffnungskonzert der Tour findet am 07.05.2012 im Spirit of 66 in Verviers statt.

Das erste Set besteht aus Bluesklassikern wie „Walking Blues“, „Little Red Rooster“ oder „Hoochie Coochie Woman“, aber auch Songs ihrer früheren Alben z. B. „Leave You For Good“ oder „Someday“.
Das alles macht schon mal eine ganze Menge Spaß, denn Layla Zoe wäre nicht Layla Zoe, wenn sie nicht völlig n ihren Songs aufgehen würde. Und genau das tut sie. Und zwar von Anfang an. Sie lebt jedes Wort, das über ihre Lippen kommt. Genau das macht ihre Performance authentisch.

Nach ihrer fulminanten Tour im November 2011 zusammen mit Tommy Schneller war ich natürlich gespannt auf dieses Wiedertreffen. Enttäuscht werde ich hier keine Sekunde lang, denn auch im zweiten Set, in dem sie Titel ihrer aktuellen CD „Sleep Little Girl“ präsentiert, gibt sie wieder alles. Ein Versprechen, das sie den Zuhörern gleich zu Beginn des Konzerts gegeben hat, findet in jedem Song seine Erfüllung.

Francis Geron hat gut daran getan, ihr die Chance zum Auftritt in seinem mittlerweile legendären Club „Spirit of 66“ zu geben. Wenn sich auch heute noch nicht die Massen vor der Bühne drängen, so kann das beim nächsten Mal schon ganz anders aussehen.

Ein Anfang jedenfalls ist gemacht und ich kann nur jedem empfehlen, einen der mitreißenden Gigs wahrzunehmen. Für mich ist Layla Zoe bereits eine der ganz Großen und sie hat es verdient, dass ein großes Publikum sie wahrnimmt. Denn sie ist mit einer Stimme gesegnet, die in der Lage ist, ihrer Seele tiefen Ausdruck zu verleihen. Zudem wird sie auf dieser Tour von Musikern begleitet, die genau dies zu unterstützen wissen.

You’ll get the real deal…

Unbedingt nicht verpassen, hier die weiteren Tourdaten:
10.05.2012 – L’Inoui, Redange, Luxemburg
11.05.2012 – L’Inoui, Redange, Luxemburg
12.05.2012 – L’Inoui, Redange, Luxemburg
16.05.2012 – Museumskeller Erfurt
17.05.2012 – Jazzclub Bielefeld
18.05.2012 – Garbaty, Berlin
19.05.2012 – Räucherei, Kiel
20.05.2012 – Downtown Bluesclub, Hamburg
22.05.2012 – Spectrum, Augsburg
23.05.2012 – Colos-Saal, Aschaffenburg
24.05.2012 – Jubez, Karlsruhe
25.05.2012 – Live Club Barmen, Wuppertal
26.05.2012 – Musiktheater Piano, Dortmund





Eric Sardinas – 8 Goin’ South

20 02 2012

Artist of the day …
Review clasics…

…oder Neues vom Hexer…

Ein «Festival de la Guitare» mit Eric Sardinas & Big Motor zu eröffnen, so wie es gestern in Verviers geschehen ist, ist ohne Zweifel ein guter Griff.

Wenn man von einem Power- Trio auch Power erwartet, dann ist man bei Eric und seinen beiden Mitstreitern Levell Price am Bass und Bernie Pershey an den Drums aller bestens aufgehoben.

Eric Sardinas versteht es, von der ersten Sekunde an das Publikum zu begeistern. Man hatte mich gewarnt, dass es laut werden könnte. Aber was macht dieser Mensch? Er beginnt das erste Stück quasi unplugged. Der JCM 2000 Marshall- Amp, der Eric’s Dobro verstärken soll, bleibt erst einmal aus und damit außen vor. Mr. Sardinas verzichtet eingangs sogar auf die Hilfe des Mikrofons. Das wird er im Laufe der Show noch einige Male wiederholen.

Power muss also nicht unbedingt gleich zu setzen sein mit Lautstärke. Muss nicht, kann aber. Als die komplette Band dann loslegt, ist das der richtige und wohl gezielte Punch in die Magengegend. Ja, es ist laut, aber ich stehe auch im direkten Einfallswinkel des Gitarrenamps. Und meine Ohren sind einige Dezibel gewohnt. Und zu laut wird es für meinen Geschmack nicht.

Wie gesagt, Eric spielt eine Dobro, eine Zweite steht als Reserve bereit. Das ist auch gut so, denn Eric’s Power beim Spiel fällt gleich beim dritten Titel eine Saite zum Opfer. Das einzige Effektpedal, das (äußerst sparsam) eingesetzt wird, ist ein Wah- Wah. Den Rest an Sound besorgt der oben erwähnte Marshall. Eric bringt die Saiten mit einem Daumenpick und einem weiteren Pick am Zeigefinger zum Schwingen. Mit der linken Hand, Bottleneck auf dem kleinen Finger, wechselt er zwischen Saitengreifen und Slidespiel. Das geschieht oft in einer rasenden Geschwindigkeit, dass die Augen dem Spiel kaum folgen können. Meisterlich. Ein wahrer Hexer an den Saiten. Zudem bewegt sich Eric wie ein tanzender Derwisch über die Bühne.

Mr. Sardinas verfügt über eine ausgeprägt kräftige Stimme, die er sehr gut dynamisch einzusetzen weiß, und die manchmal an die Stimme von Johnny Winter erinnert.

Auf der Setlist stehen natürlich hauptsächlich Titel der aktuellen CD: Um nur einige zu nennen: «All I Need», «Slide» oder auch Tony Joe White’s «As The Crow Flies», Zitat Eric Sardinas: ”I heard it first from a gentleman named Rory Gallagher.”

Aber auch Rückgriffe auf ältere Werke sind in dieses niemals langweilig werdende Set mit eingebaut: «Hell Hound On My Trail» von Robert Johnson oder «I Can’t Be Satisfied» von Muddy Waters erreichen das entzückte Ohr. Toll auch der «Roadhouse Blues» von den Doors und Elvis Presley’s «Burming Love», die es als Zugabe gibt.

Es ist schon eine klasse Show, die das Trio hier abzieht. Musikalisch wie optisch. Man merkt, dass diese Band sehr gut auf einander eingespielt und mit Vollprofis besetzt ist. Schön sind auch das Bass- Schlagzeug- Duett von Levell Price und Bernie Pershey und später Bernie’s exzellentes Drumsolo.

Fazit: Ich freue mich darüber wie die restlichen etwa 100 Zuschauer sicherlich auch, den Start der Europatour von Eric Sardinas & Big Motor erlebt zu haben. Es war von Anfang bis Ende eine gelungene Performance.

Darum meine Empfehlung: Wenn in der Nähe oder gern ein wenig weiter: Unbedingt nicht verpassen.

© Text und Fotos: Tony Mentzel 2009





David Gogo – She’s Alright

16 02 2012

Artist of the day: David Gogo
Review clasics…

David Gogo  -  Photo 2012 © Tony Joe Gardner

… zur Musik aufs Foto klicken …
… for the music click on the photo …

Hier mein Konzertbericht vom 07.04.2008:

Thank you for showing up on a Monday night.” Den Satz spricht David Gogo an diesem Montagabend mehrmals, um sich bei den etwa 30 (!) Personen zählenden Publikum zu bedanken. Montagabend scheint nicht der richtige Zeitpunkt zu sein für diese Show der Extraklasse, die sich am 07.04.2008 ab ca. 20:30 Uhr im belgischen Städtchen Verviers im Spirit of 66 abspielt. Und dies ist zumindest wieder einmal der richtige Ort.

Als ich David Gogo vor ca. genau einem halben Jahr an selber Stelle sah, war er für mich die Überraschung überhaupt, weil er gnadenlos gut war. Und jetzt? Nun, die Überraschung bleibt aus, weil sie einer Erwartung gewichen ist. Und diese wird bis ins Kleinste erfüllt. Gnadenlos. Trotz einer Backing Band, die wohl noch nicht allzu lange mit David spielt. Der David Tempo und Tonart der jeweiligen Titel zuruft. Die drei Jungs an Keyboard, Schlagzeug und Bass, deren Namen ich leider nicht verstanden habe bei der Vorstellung, sind allesamt klasse Musiker. Der Keyboarder bekommt neben seinem unterstützenden Flächenspiel genug Raum für abwechslungsreiche Soloeinlagen auf seinem Hammond. Keyboard. Drummer und Bassist bieten das benötigte Fundament.

David Gogo ist für mich einer der besten und Stil sichersten Bluesgitarristen im Moment. Er beweist Timing wie Feeling, ob im Standardspiel oder beim Sliden. Dazu hat er noch eine gewaltige Stimme, tonsicher und voluminös.

Die beiden B. B. King Titel: «The Thrill Has Gone» und «Sweet little Angel» (Gänsehaut) sind auf der Setliste, genau so wie der James Brown Titel «It’s A Man’s World» (jetzt erst recht Gänsehaut), das Blues Medley mit Zitaten aus «Boom Boom» und «Wang Dang Doodle», dann noch «Hootchie Cootchie Man» oder auch eigene Titel wie «(Just Ask) Jesse James», «I Feel Good», «Skeleton Key» oder «Love In The City».

Die Gitarren aus dem Hause Gibson, Epiphone und Fender finden ihr Verstärkung über einen Vox AC 30. Einige Bodentreter sorgen für den jeweils richtigen Sound: Zerrend, vibrierend, hallend.

Apropos Sound. Wie immer im Spirit of 66 stimmt er. Kein Matsch, differenziert, top.

Wieder gut angelegte 12 Euro für gute 2 Stunden beste Bluesunterhaltung.

Und ich kann an David Gogo nur zurückgeben: “Thank you for showing up on a Monday night.”

Und allen, die dies lesen, sage ich: Wenn in der Nähe, unbedingt nicht verpassen.

Text & Fotos © T. Mentzel





Ryan McGarvey, Spirit of 66, Verviers (B)

27 11 2011

Ryan McGarvey & Band

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