Interview mit der Redaktion von Euregio Aachen

14 04 2014

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Die Redaktion von Euregio Aachen bat mich um ein Interview. Dieser Bitte bin ich gerne gefolgt. Das Ergebnis ist hier oder durch Klick auf das Foto nachzulesen.





Moulin Blues 2014

4 04 2014

Moulin Blues 2014

Mehr Info hier oder durch Klick aufs Foto …





King King – live im Rockpalast

31 03 2014

One Moment In Time

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das war’s also. Und es war gut. Oder nein, es war einmalig ! Wunderbar ! Eine klasse Show von einer klasse Band. Die Bonner „Harmonie“ ausverkauft und voll gepackt mit Leuten, die sich dem Zauber, der von der Bühne prasselte, keine Sekunde entziehen konnten. Alan Nimmo, Lindsay Coulson, Bob Fridzema und Wayne Proctor spielten Songs von ihren beiden bisher erschienenen Alben „Take My Hand“ und „Standing In The Shadows“. Darunter natürlich die beiden Balladen „Old Love“ und „The Long History Of Love“, bei Alan’s Gitarrensoli in diesen beiden Titeln krabbelte mir wohlige Gänsehaut die Arme hoch. X- mal gehört schon und doch: Es war neu so, in noch nie gefühlter Intensität. Die glorreichen Vier da oben auf der Bühne genossen all diese wunderbaren Momente mit sichtlicher Freude. Und genau diese Freude, dieser hoch musikalische Spaß fand im Publikum aller herzliche Aufnahme.

Klasse! Klasse! Klasse!

Schon im Vorfeld, am Nachmittag nämlich, gibt es eine unplugged Einlage auf einem Trümmer-/ Baustellengrundstück gegenüber der „Harmonie“. Das WDR- Rockpalast Team filmt die Akustikversion von „The Long History Of Love“, Alan Nimmo Gitarre und wie immer mächtige Stimme, die restliche Band ist für den Backgroundgesang zuständig. Das Publikum bilden Leute der WDR- Crew und einige Fans’n’ Friends. Es ist kurz nach 16:30 Uhr. Ein kleiner Soundcheck und los geht’s. Der erste Take scheint im Kasten. Doch irgendwas stimmt nicht mit dem Ton. Also Take 2. Der Zeiger an der Kirchturmuhr von St. Maria – Magdalena im Hintergrund rückt von allen Beteiligten unbeachtet auf die 16:45 Uhr Marke zu. Und so passiert es, dass diese Uhr um Punkt 16:45 Uhr drei Glockenschläge vom Stapel lässt. Mitten in die Aufnahme hinein. Es gibt kein Halten mehr. Lautes Lachen aller Beteiligten und der zweite Take ist im Eimer. Die Sonne wird in wenigen Minuten hinter einem der Häuser verschwinden, so ist Eile angesagt und Take 3 sitzt dann endlich und ist hier zu betrachten.

King King

 

Der Spaß, den dieses Unterfangen gemacht hat, ist wohl nicht zu übersehen. Ein Tag, der in die Geschichte eingehen wird und ich bin glücklich, dabei gewesen zu sein

Der Sendetermin des Abendkonzerts ist am 05.05.2014 auf 3Sat.





King King – live im Rockpalast

27 03 2014

Tony Joe Gardner:

Am kommenden Samstag ist es soweit ….

Ursprünglich veröffentlicht auf Tony Joe Gardner's Bluesfocus:

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Am Anfang stand eine CD. King King? Sagte mir nichts. Damals. So ziemlich genau vor drei Jahren. Der Blick ins Booklet brachte einiges an Erleuchtung. Alan Nimmo. Einer von den Nimmo Brothers? Ja! Aha. Ich weiß noch, dass ich diese CD zum ersten Mal im Auto hörte. Nachts in Frankreich, irgendwo zwischen Lille und Calais. Nicht einmal, sondern gleich zwei-, dreimal. „Take My Hand“ ist der Titel. Und auch irgendwie Programm. Ich nahm die Aufforderung an und somit auch die Hand. Wie oft ich diese damals noch in den Startlöchern befindliche Band bis heute live auf einer dieser Bühnen in Europa gesehen habe, weiß ich nicht mehr. Ob in winzig kleinen Clubs oder in größeren Hallen: Jedes Mal reißt mich ihre Musik magisch mit. Und irgendwann bei ihrem zweiten Auftritt in Deutschland, das war in Troisdorf vor einer für die Band unerwartet großen Menschenmenge, riss…

Original ansehen noch 114 Wörter





Erja Lyytinen – The Sky Is Crying

24 03 2014

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Ein erstes Mal gehört, dann gleich ein zweites und drittes Mal. Was? Erja Lyytinen’s neue CD natürlich. Das Album ist eine Hommage an den großen Vater des Slidegitarrenspiels: Elmore James. Genau aus dessen Feder stammen die meisten Tracks des gerade erschienenen neuen Silberlings der finnischen Gitarristin und Sängerin.

Erja Lyytinen hat sich seit jeher dem Slidespiel verschrieben. Dabei braucht sie sich im Standardspiel in Bezug zu anderen Bluesladies beileibe nicht zu verstecken.

Elmore James …. das bedeutet Blues, Blues und nochmals Blues. Mich macht es schier glücklich, dass Erja wieder zu 100 Prozent zum Blues zurückgefunden hat, nachdem sie auf den beiden letzten Studioalben für meinen Geschmack stellenweise doch etwas zu sehr mit der doch eher dünnflüssigen Popmusik geliebäugelt hatte.

Vergeben und auch schon fast vergessen, nachdem man das neue Werk gehört hat. Mit von der Partie sind ihre regulären Bandmitglieder: Miri Miettinen am Schlagzeug, Roger Inniss am Bass und Davide Floreno an einer weiteren Gitarre , aber auch einige Gäste bereichern das Geschehen mit ihren Künsten: Harri Taittonen (Piano und Hammond) Jukka Eskola (Trompete), Petri Puolitaival (Saxofone) and Assefa Abdissa (Percussion). Mike Hightower flog eigens aus Los Angeles ein, um das Album zu produzieren.

Und das Produkt ist kein auf Hochglanz poliertes Werk, von denen es zum Leidwesen meiner Ohren Hunderte gibt. Viel wichtiger ist die Authentizität im Sound und in der instrumentalen Besetzung. Hier ist nichts überproduziert. Nichts zu viel und nichts zu wenig. Das Ganze verzichtet auf große technische Spielereien. Und das wiederum tut (nicht nur) meinen Ohren gut.

11 Titel befinden sich auf dem Album, wobei ein etwa neuneinhalb minütiger Livemitschnitt von „Dust My Broom“ den Abschluss bildet.

Neben den bekannten Klassikern „It Hurts Me Too“, „Got To Move“ und „The Sky Is Crying“ fiel Erjas Songauswahl auch auf weniger bekannte Elmore James Titel wie: „Sho Enough I Do“ oder „Hand In Hand“.

Zwei weitere (eigene) Songs hat sie dem großen Vorbild Elmore James gewidmet: „Erja’s Contribution To Jazz“, ein Instrumental und „The King Of The Slide Guitar“.

Wie schon am Anfang gesagt, dieses Album kann man immer wieder anhören, es gibt meinerseits nichts zu meckern, außer dass „Dust My Broom“ am Ende ausgeblendet wird….

Produktion, Spiellaune, Stimme, Songauswahl und deren Interpretation … alles zu bester Zufriedenheit, keine Wünsche offen.

Und deshalb von mir eine uneingeschränkte Empfehlung für diese CD.

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Weitere Fotos von Erja Lyytinen hier oder durch Klick auf das Foto oben …


The Sky Is Crying





Randy Hansen – Ein Phänomen auf Frühjahrstournee durch Deutschland

21 03 2014

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Dies ist ein Bericht, den ich zur letzten Herbsttour von Randy Hansen geschrieben habe. Da jetzt die Frühjahrstour bevor steht, hier noch einmal meine Eindrücke aks kleiner Vorgeschmack auf das, was euch erwartet.
Ich hoffe, man sieht sich vor der einen oder anderen Bühne. Die aktuellen Tourdaten findet ihr unten.

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„Das, was man die britische Invasion nennt, hat mich musikalisch ziemlich beeinflusst. Glücklicherweise war Jimi Hendrix auch irgendwie ein Teil davon.“

Randy Hansen spricht diesen Satz mit einem breiten Grinsen, während er backstage vom „Live- Proberaum“, einer wirklich tollen Location in Zülpich, die mir bisher unbekannt war, seine drei Strats in Stimmung bringt.

Sein Statement mag absurd klingen, aber schließlich wurde die Jimi Hendrix Experience 1966 in London gegründet und somit begann dort der unvergleichbare Siegeszug des Musikers, der den Gitarrensound für immer revolutionieren sollte.

Das hier mag ich auch...“, lacht Randy und spielt die Riffs von „Pinball Wizzard“ an. „Oder das hier: „Hand across the water, hands across the sky“, singt er mit Falsettstimme. „Die haben schon verrückte Sachen gemacht, damals!“ Ich muss länger in der Schublade kramen, bis mir einfällt, dass der Titel von Paul McCartney stammt und „Admiral Halsey“ heißt.

Die anderen sind zum Abendessen im Hotel. Randy isst vor dem Auftritt nicht. Für mich ist es immer wieder etwas Besonderes, mit diesem Ausnahmekünstler zu sprechen. Er, der auf der Bühne zum tanzenden Derwisch wird und auch sonst für jeden Spaß zu haben ist, zeigt auf einmal seine andere, tiefe, sehr persönliche Seite. Er erzählt von seinen Ursprüngen, seiner Familie. Ich erlebe den ganz privaten Randy Hansen.

1975 beschloss er, sich der Musik von Jimi Hendrix zu widmen. Dabei ist er nicht nur ein ausgezeichneter Gitarrist, er weiß auch durchaus mit dem Piano umzugehen. Das hat er eben eindrucksvoll bewiesen, als er sich gerade noch hier an das E-Piano gesetzt und einige Minuten gespielt hat.

Randy Hansen (2)

Zur Erinnerung sei noch mal erwähnt, dass Mr. Hansen bereits 1979 17 Minuten Filmmusik zu Francis Ford Coppola’sApocalypse Now“ beigesteuert hat.

Zum ersten Mal nahm ich Notiz von Randy Hansen, als ich im Fernsehen eine Aufzeichnung des WDR von 1991 mit dem Titel „The Jimi Hendrix Concert  sah. Der ehemalige Scorpions Gitarrist Uli Jon Roth hatte Randy hierfür gewinnen können, weitere Musiker: Jack Bruce, John Wetton, Simon Phillips…

Schon damals war ich verblüfft von der Ähnlichkeit in Erscheinung, Gitarrenspiel und Stimme Randy‘s zum Original.

Inzwischen habe ich den wie Jimi aus Seattle stammenden Mann immer wieder auf seinen Konzerten in Deutschland begleiten und erleben dürfen.

Kein Abend ist wie der andere. Es gibt keine Setlist, nur so eine Art „Auswahlmenü“ von etwa 40 Titeln auf einem Blatt Papier, das bei Randy’s Effektpedalen auf dem Bühnenboden geklebt ist. Daraus wählt er munter aus, kombiniert zwei oder gleich mehrere Songs zu einem Medley. Ganz gern baut er ein paar Beatles Elemente ein, das Riff aus „Ticket To Ride“ beispielsweise, fügt „Lucy In The Sky“ und „Dear Prudence“ zusammen. Und das alles im klassischen Hendrix- Sound.

Randy Hansen (1)

Neben den immergrünen Hendrix Songs wie „Purple Haze“, „Hey Joe“ oder „Foxy Lady“ gibt es an manchen Abenden „Gloria“ von Van Morrison oder „Won’t Get Fooled Again“ (Hammerversion) von Pete Townshend zu hören.

Und: Niemand spielt das famose „Red House“ so einfühlsam wie Randy. Dies ist jedes Mal ein wahres Fest für Ohren und Seele. Dabei hat Randy mir einmal erzählt, dass er anfangs gar nicht so sehr zum Blues tendierte. Aber er hat’s einfach. Und das ist gut so !!

Ich brauche diese Abwechslung bei meinen Konzerten. Wenn du fast jeden Abend auf der Bühne stehst, musst du dir auch jeden Abend etwas anderes überlegen. Das gilt vor allem für die Solopassagen. Da gibt es natürlich Sequenzen, die ich nicht verändere, weil sie typisch für den Track sind, aber in den Improvisationsteilen stelle ich mir jedes Mal neue Aufgaben. Gerade bei den langen Solopassagen. Ich brauche diese Herausforderung an mich selbst, sonst wird es leicht langweilig. So bekommt das Publikum jeden Abend einzigartige Versionen der Songs. Ja, richtige Unikate.

Randy dehnt die Saiten nochmals aufs Maximum, überprüft danach erneut die Stimmung. „Ok, let’s try the next one.“

Mitgebracht hat er drei Fender Stratocaster. „Das hier ist meine Lieblingsgitarre, aber sie hat schon einiges mitgemacht, siehst du die Risse hier im Body? Die gehen teilweise ziemlich tief.“ – „Was macht sie zu deinem Favoriten?“, will ich wissen. „Hauptsächlich das Griffbrett auf dieser Linkshändergitarre, die ich als Rechtshänder spiele, so sieht das wie bei Jimi aus, nur spiegelverkehrt.“ Randy lacht: „Außerdem möchte ich dem Publikum die Seite zeigen, die es sonst nie sieht, ich finde sie von der Form her einfach einfach schöner, sie erinnert an die einer Frau.“

Über was sich der gute Randy so alles Gedanken macht!

988762_691382637547101_382381998_nSobald es „Showtime“ heißt, legt Randy den Schalter um auf „Stage- Mode“, dann ist er der Showman, der seine Plektren in die Luft wirft, um sie hinter dem Rücken wieder aufzufangen, der seine Gitarre durch die Luft wirbelt oder sie einfach an die Bühnendecke hängt, von wo sie einsam weiterjault. Er springt ins Publikum, spielt mittendrin weiter, liebt den Kontakt mit den Menschen dort, dann schleudert er sich wieder samt Gitarre in einer Rolle rückwärts auf die Bühne. Plötzlich liegt die Gitarre auf dem Boden und Randy traktiert sie mit dem Fuß. Ein anderes Mal schnappt er sich einen Bierkrug oder eine Flasche und schüttelt mal eben ein Slide- Solo aus dem Ärmel. Er schreit, stampft, hüpft, tanzt, springt, rennt über die Bühne. Die totale Verausgabung. Immer in Bewegung! Seine beiden Begleiter Ufo Walter am Bass und Manni von Bohr an den Drums tragen das mit professioneller und hoch musikalischer Gelassenheit. Randy Hansen ist das, was man landläufig eine „wahre Rampensau“ nennen kann. Immer auf Hundertprozent. Und manchmal sogar darüber.

Dabei hat er aber immer alles unter Kontrolle, seine Songs, seinen Sound, seine Gitarre, seine Stimme, die ganze Show. Er gibt dem Publikum genau das, was es von ihm erwartet, die perfekte Jimi Hendrix Illusion.

Ich bin nicht Jimi, ich bin und bleibe Randy, der diese Musik in Jahrzehnten in sich aufgesogen hat, seine Musik ist einfach zu schade für die Konserve und für die Archive. Ich will, dass sie weiter lebt und dass jüngere Generationen sie auch live erleben können.“
Das sagt dieser Mann, der sein musikalisches Leben hauptsächlich der Musik von Jimi Hendrix widmet. Dabei hat selbst eine Reihe beachtenswerter Titel geschrieben, die er aber bewusst im Hintergrund hält.

Randy Hansen

Nach der Show ist vor der Show: Nach dem Signieren von CDs und DVDs am Merchandising- Stand und einer Verschnaufpause mit Late- Night- Diner – in der Bonner Harmonie ist das ein Hamburger mit Pommes und etwas Salat „So bin ich extra von Seattle hierher gekommen, um diesen Super- Hamburger zu verspeisen.“ (Zitat Randy) – nach alledem ist es genau er, der seine Verstärker und Boxen zum Van wuchtet und der dann später auf der Ladefläche eben dieses Vans steht und der nach einem ausgeklügelten logistischem System all die Flightcases mit Amps und Zubehör, Drumbags und Gitarrenkoffer verstaut.

Die Türen werden zugeworfen. Von Bonn geht es nach Bremen. Von dort quasi wieder die gleiche Strecke zurück nach Zülpich, um wieder die gleiche Autobahn nach Oldenburg zu nehmen. Darauf geht es nach Freudenburg. Ducsaal. Rauf und runter durch die Republik und manchmal auch quer führt auch diese Herbsttour wieder. Dieses Jahr ist sogar ein Abstecher für ein Konzert nach Moskau auf dem Tourplan. Hier wird aber geflogen.

Und es macht immer wieder Spaß, Randy und seine Band(e) zu sehen, sei es auf der Bühne oder dahinter. Für beste Unterhaltung ist immer gesorgt.

So freue ich mich schon auf die Spring- Tour 2014. Und ich denke, man sieht sich. Irgendwo in Deutschland.

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Hier sind die Daten der Springtour 2014:

Thursday Apr 24, 2014
Scala
Uhlandstraße 9,
D-51379 Leverkusen-Opladen
Germany

Friday Apr 25, 2014
Räucherei
Preetzer Str. 35
D-24143 Kiel,
Germany

Saturday Apr 26, 2014
Royal Irene Muziektheater
Steegstraat 21
5921 GJ Venlo-Blerick
Netherlands

Sunday Apr 27, 2014
Musiktheater Piano
Lütgendortmunder Str.43
D-44388 Dortmund
Germany

Tuesday Apr 29, 2014
Object 5
Seebener Str. 5
D-06114 Halle
Germany

Wednesday Apr 30, 2014
Hot Jazz Club
Hafenweg 26b
D-48155 Münster
Germany

Friday May 2, 2014
Altes E-Werk Nierstein
Pestalozziplatz 1
D-55283 Nierstein
Germany

Saturday May 3, 2014
Kulturzentrum ´Stadthaus`
38, avenue Charlotte
4530 Differdange
Luxemburg





Spendenaufruf für Walter Trout

20 03 2014

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Walter Trout, wohl einer der wichtigsten Musiker in der Bluesszene unserer Zeit musste erneut krankheitsbedingt seine Tour absagen. Der Gesundheitszustand wurde durch Trout’s Ärzte als äußerst kritisch bezeichnet. Er benötigt dringend eine Spenderleber. Ohne eine solche liegt Walter Trout’s Lebenserwartung bei maximal 3 Monaten. Die Heilungsaussichten werden allerdings als gut bezeichnet, da alle anderen wichtigen Organe weiterhin funktionieren. Trotz Krankenversicherung werden die Kosten für die Transplantation, Nachsorge etc. immens sein. Hinzu kommt der Verdienstausfall, da Walter Trout für längere Zeit nicht in der Lage sein wird, auf Tour zu gehen. Danny Bryant’s Frau Kirby hat Link einen Spendenaufruf organisiert: Einfach auf unten sehendes Foto klicken.  Jede Spende ist willkommen.

Walter Trout gilt als Danny Bryant’s musikalischer Mentor.

Tag 1

http://www.youcaring.com/medical-fundraiser/walter-trout-needs-a-new-liver-you-can-help-/151911

Der neueste Stand der Spendenaktion 24 Stunden später … weiter so:

Tag 2

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Tag 3

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Tag 4

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Video of the day: Richard Bargel with Charlie Musselwhite – It’s Crap

22 02 2014

531934_554908847861148_1919870877_nZur Musik aufs Foto klicken …

Tolles, atmospherisches Video und wieder eine gelungene Zusammenarbeit zwischen zwei Blues- Urgesteinen: Richard Bargel und Charlie Musselwhite. Ich hatte das große Glück, die Beiden am 27.03.2007 9m Kölner “Alten Pfandhaus” live erleben zu können. Es war eins dieser Konzerte, das man nie vergisst.

Hier ist noch ein kleines Bild- und Tondokument… und gewiss kein “CRAP” .. (wieder einfach aufs Foto klicken)

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Flash- Back des Tages: The Kinks – Live at Kelvin Hall – 1967

1 02 2014

Kinks

Die Kelvin Hall steht in Glasgow, Schottland. Am 1. April 1967 muss da wohl die Hölle los gewesen sein. Denn da stand die britische Formation The Kinks für zwei Shows auf der Bühne. Das Ganze wurde mitgeschnitten. Auch das Fangekreische, das teilweise die Musik überlagert. So entstand ein authentisches Tondokument aus jenen Tagen.

Dieses Album war meine erste selbst finanzierte LP. Zu Weihnachten hatte ich endlich meinen lang ersehnten ersten Plattenspieler geschenkt bekommen. So ein Teil der Firma Dual. Der Deckel war gleichzeitig der Lautsprecher. Mono. Versteht sich. Meine Eltern müssen wohl schon Schlimmes geahnt haben. Dem Gerät wurde auch Ton- Futter beigelegt. Die „Nussknacker Suite“ von Tschaikowsky,auf der Rückseite war, so meine ich „Schwanensee“, eine LP mit den schönsten deutschen Traditionsmärschen (!) und zwei Hörspielaufnahmen: Karl May’s „Der Schatz im Silbersee“ und Jürgen von Mangers alias Adolf Tegtmeiers „Die Fahrschulprüfung“, A- Seite und „Der Schwiegermuttermörder“, B- Seite. Oder umgekehrt.

Ehrlich gesagt war ich von dem gelieferten Tonmaterial nicht gerade hellauf begeistert. Aber zumindest war die Grundlage gelegt für meine Plattensammlung, die noch riesige Ausmaße annehmen sollte. Allerdings dann so ganz nach meinem Geschmack.

Aus der LP- Kiste bei Elektro Müller kramte ich ein paar Monate später besagte Kinks LP. Dort hatte man derzeit wohl nicht so die richtige Ahnung, was für einen Tonschatz sie hier für 3 DM verschleuderten. Neue LPs kosteten damals so um die 20 DM. Heutzutage kann man ja auch wieder LPs kaufen. Nach neuestem Stand der Technik gefertigt. Die Preise liegen wieder um die 20, Euro allerdings.

Ray Davies war, ist und bleibt für mich einer der begnadetsten Songschreiber der Rockgeschichte. Titel wie „Sunny Afternoon“ oder „Waterloo Sunset“ heben sich schon allein textlich von dem ab, was sonst üblich war und bis heute noch ist.

Ich habe diese Live- LP geliebt und tue es immer noch. Obwohl zum Gekreische der Fans noch einige Knackster hinzugekommen sind, die das Hörvergnügen dann doch ein wenig trüben.

Aber ich bin froh, dass ich sie noch im Regal habe. Ein Souvenir an die Tage, als Musikgenuss noch etwas ganz Besonderes war und nicht so beliebig wie heute

Die Kinks spielten damals in folgender Besetzung:
Ray Davies (Gitarre und Stimme), Dave Davies (Gitarre und Stimme), Pete Quaife (Bass und Stimme)und Mick Avory (Schlagzeug).

Die Tracklist:

1. Till The End Of The Day
2. A Well Respected Man
3. You’re Looking Fine
4. Sunny Afternoon
5. Dandy
6. I’m On A Island
7. Come On Now
8. You Really Got Me
9. Medley: Milk Cow Blues/Batman Theme/Tired of Waiting/Milk Cow

Kleine Anmerkung noch: Der “Milk Cow Blues“ stammt nicht von Sleepy John Estes wie auf der LP vermerkt, sondern von Kokomo Arnold aus dem Jahre 1934.





Flash- Back des Tages: Rufus Zuphall – Phallobst – 1971

31 01 2014

Rufus Zuphall
Zum Titel “Makröjel” geht es per Klick aufs Foto …

In einer losen Reihe werde ich ab heute immer mal wieder in mein LP – Regal greifen und eins dieser Vinyl Schmuckstücke vorstellen. Und dabei wird es nicht nur um Blues gehen, sondern um alles, wa mich musikalisch beeinflusst hat. Es geht um persönliche  Erinnerungen, die ich mit den meist schwarzen Scheiben verbinde.

Andere schreiben nur ihre Memoiren, meine kann man auch hören.

Als diese LP “Phallobst” h1971 erauskam war ich schon in der Oberstufe unseres Gymnasiums. Zum großen Entsetzen vieler Lehrer und Eltern hatte es die Schülermitverwaltung (SMV) wohl zusammen mit ein paar progressiv eingestellten Teilen des Lehrkörpers durchbekommen, ab und zu mal ein Rockkonzert in der altehrwürdigen Aula des Alsdorfer Gymnasiums veranstalten zu können. Später dann wurden diese Konzerte wieder abgesetzt, angeblich war die Statik der Musik nicht gewachsen.

Und so stand dann eines Tages diese Aachener Band mit dem Namen Rufus Zuphall auf der Bühne. „Das ist ja wie Jethro Tull!“ Tatsächlich waren Jethro Tull die bis dahin uns einzig bekannte Band, in der die Querflöte eines der hauptsächlichen Instrumente war.

Beeindruckend! Damals fasste ich den Entschluss , irgendwann auch mal Querflöte zu lernen. Dazu ist es dann leider nie gekommen. Ich war wirklich fasziniert von diesem Instrument, das nach gängiger Lehrmeinung nur in der klassischen Musik zu Hause war.

Damals hörte ich alles, was mir vor die Ohren kam und mit Schubladenhören hatte ich nichts am Hut. Rock, Blues, Psychedelic, Folk. Egal! Es gab nur Gut und Böse. Und die Musik von Rufus Zuphall gehörtt(e) ganz klar in die Kategorie „Gut“.

Die LP „Phallobst“ habe ich erst Jahre später in einem Aachener Plattenladen aus der Ramschkiste gefischt. Niegelnagelneu. Ein Glücksmoment ungeahnten Ausmaßes, als ich sie erblickte. Und wieder ein Glücksmoment, als sie das erste Mal auf meinem Plattenteller rotierte. Und wieder ein Glücksmoment, als ich sie heute aus der Hülle nahm nach langer Zeit, um sie wieder einmal zu hören.

Und wenn ich diese LP heute höre, nach alledem, was ich in der Zwischenzeit gehört habe, und glaubt mir, da kommt eine Menge zusammen, kann ich mühelos feststellen, wie frisch diese Musik auch jetzt noch klingt. Zeitlos, nennt man das, glaube ich. Staub angesetzt hat hier nichts, auch wenn die LP ab und zu mal knistert und knackt. Aber das gehört halt dazu …

Die Band ist immer noch aktiv, so gab es 1999 ein fulminantes Reunion- Konzert auf der Burg Wilhelmstein in Würselen, das ich mir natürlich nicht entgehen ließ.

Weitere Infos auf der Band- Webseite.








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